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Dienstag, 14. Februar 2012

Messeimpressionen Helga König: Ambiente, 10.-14.Februar 2012

 Johann Lafer bei Kenwood







 Netter japanischer Geschäftsmann




Römertopf





 Töpfe, so weit das Auge reicht.




Das Weinzepter


Robbe und Berking
Herend-Eule

 Villeroy und Boch




Goebel



Goebel




Alles für den festlich gedeckten  Tisch



Drahuse Foster, Crystal BOHEMIA



Crystal BOHEMIA




Repräsentatves Kristall



Hundertwasser lässt grüßen.




Die festlich gedeckte Tafel



Pianist bei Ritzhoff und Breker




Weimar Porzellan



Weimar Porzellan



Weimar Porzellan




 Interessante Accessoires für die Wohnung

Porzellanmalerin von Vista Alegre Atlantis


Gute Laune-Teekannen




Die Tafel für Gourmets




Delamonica




Wedgewood


Dezent gedeckte Tafel


Der mediterran gedeckte Tisch

Windlichter für Blumenfreunde

Windlichter so weit das Auge reicht

Windlichter


Windlichter

Gerhard Welzel

Villeroy und Boch

Wohnen mit Stil

Accessoires für die Wohnung

Der hübsch gedeckte Frühstückstisch

Der Lebensbaum
Französisch anmutendes Dekor

So lassen sich Erdbeeren in Szene setzen.


Blumenkränze für Kerzen

Accessoires für den frühlingshaft gedeckten Tisch

Accessoires für den romantisch gedeckten Tisch
Accessoires für die Wohnung

Accessoires für die Wohnung


Messebesucher in frühlingshafter Atmosphäre
beim Kaffetrinken


Frühling im gesamten Jahr


Illumination von Fink

Täuschend echt aussehende Orchideen


Der festlich beleuchtete Tisch

Orchideen aus Seide

Pfingstrosen aus Seide

Romantik pur

Kissenwelten

Kissen und Tischdecken vom Feinsten

Kissenwelten im Bett

Nie mehr aufstehen....?

Mit "Alex Clark"   frühstücken
Schönes für das Bad

Seife

Zum Abschluss
Delikates von Gourmet Berner

Gourmet Berner


Gourmet Berner



Fotos: Helga König 











 
 





Donnerstag, 2. Februar 2012

Ausstellung: "Claude Lorrain- Die verzauberte Landschaft", Städel Museum, Frankfurt, 3.Februar.-6 Mai 2012

Heute, am 2. Februar 2012, um 11 Uhr  fand im Städel Museum in Frankfurt/M die Pressekonferenz zur Ausstellung „Claude Lorrain- Die verzauberte Landschaft“ mit anschließender Pressevorabbesichtung statt. Diese Ausstellung wird im Städel Museum von 3. Februar bis zum 6. Mai  2012 gezeigt.
Max Hollein, Dr. Martin Sonnabend, Dr. Jon Whiteley
Auf der Pressekonferenz informierten Max Hollein (Direktor des Städel Museums), Dr. Martin Sonnabend (Kurator der Ausstellung) und Dr. Jon Whiteley (Ahmolean Museums of Oxford)  über den Künstler und dessen Werk.

Kunstinteressierte haben Gelegenheit 130 Werke  Claude Lorrains (um 1600- 1682)  aus all seinen  Schaffensperioden ab morgen in Frankfurt am Main zu besichtigen. Dabei soll nicht unerwähnt bleiben, dass  J.P. Morgan exklusiver Förderer der Ausstellung ist, die in Kooperation mit dem Ashmolean Museum in Oxford entstand und eine Auswahl  von überaus beeindruckenden Gemälden, auch einzigartigen Zeichnungen sowie Druckgrafiken dieses Künstlers beinhaltet.

Claude Gellée, genannt "Le Lorrain" (der Lothringer), kurz Claude Lorrain, wurde unweit von Nancy geboren und verbrachte sein gesamtes Leben in Rom, wie Dr. Sonnabend ausführlich berichtete. Der Künstler befasste sich sein gesamtes Leben mit Landschaftsmalerei.  Schon zu seinen Lebzeiten waren seine Gemälde so erfolgreich, dass sogar der Papst, Kardinäle und europäische Fürsten zu seinen Auftraggebern zählten. Obgleich er ab Mitte der 1630er Jahre  bis zu seinem Lebensende  ein sehr gefragter Künstler war,  unterhielt er keine große Werkstatt und besaß so gut wie keine Schüler. Dennoch umfasst sein OEvre rund 250 Gemälde, 1200 Zeichnungen und 44 Druckgrafiken.
Lorrain  verarbeitete in seiner Malerei Zeichenstudien, die auf seinen Wanderungen durch die ländliche Umgebung Roms entstanden, zu zeitlos klassischen Landschaften. Viele seiner Gemälde erwarben englische Reisende, die sich auf ihrer "Grand Tour" in Italien befanden. Auch die meisten Zeichnungen und Radierungen  sind im Besitz von englischen Sammlungen.
Dr. Jon Whiteley wies darauf hin, dass  die Werke Claude Lorrains auf die bildende Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts einen prägenden Einfluss hatte, so etwa auf den britischen Maler William Turner, aber auch auf die  englische Gartenkunst. 
Max Hollein erwähnte Goethe, der im Hinblick auf Lorrains Bilder  die Meinung vertrat, dass sie "die höchste Wahrheit, aber keine Spur Wirklichkeit" hätten und sich in diesem Maler die Natur für ewig erkläre.
Die Ausstellung folgt einer chronologischen Sicht auf das Werk Claude Lorrains, dabei wird im ersten Saal sein Frühwerk gezeigt, hauptsächlich bestehend aus arkadischen Hirtenszenen und Hafenansichten.  Aus der mittleren Schaffensperiode lernt man Zeichnungen und Druckgrafiken und auch Gemälde kennen, wie etwa die große "Landschaft mit der Anbetung des Goldenen Kalbes" von 1653. Das Bild drückt viel  Bewegung aus, erkennbar bei Menschen und Bäumen. Nur das  vergleichsweise  winzige Kalb ist statisch und man wundert sich, weshalb  die Menschen auf dieses unscheinbare Kalb so fixiert sind.
Dr. Martin Sonnabend wies darauf hin, dass  Lorrain nicht nur zeichnete, um seine Gemälde vorzubereiten, sondern auch  um vollendete Gemälde  vor ihrem Verkauf zu dokumentieren, nicht zuletzt zum Schutz, weil andere Künstler unter seinem Namen  Plagiate verkauften.
Dr. Sonnabend berichtete auch über die Technik des Radierens bei Lorrain und  ließ nicht unerwähnt, weshalb Radierungen bei diesem Künstler unterrepräsentiert sind. Hervorgehoben werden muss in diesem Zusammenhang, dass die spektakuläre Folge des "Feuerwerks" (1637), auf der ein mehrtägiges Fest auf der Piazza di Spagna in Rom dargestellt wird, erstmals komplett ausgestellt ist.
Im Spätwerk des Künstlers dominieren biblische und mythologische Motive. Diese Themen sind allerdings auch in Landschaften eingebettet.
Nach dem Besuch der Ausstellung können wir bestätigen, dass  Lorrain  das Licht  auf seinen Bildern und feinste atmosphärische Nuancen exzellent  zu realisieren vermochte, was uns ebenso beeindruckte, wie das harmonische Miteinander von Mensch sowie Natur und die Bewegung, die in vielen der Bilder zum Ausdruck kommt.
Ein Besuch der Ausstellung ist  sehr zu empfehlen.
Peter J.  und Helga König