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Samstag, 12. Oktober 2019

Event: Safranernte im Weinessiggut Doktorenhof

 Foto: Weingut Doktorenhof
Die Safranernte im Weinessiggut Doktorenhof hat begonnen!

Per Hand, einzeln und mühevoll werden die violetten Blüten vorsichtig gepflückt und dann in weiterer Handarbeit die drei roten Blütenstempel behutsam und liebevoll aus der Blüte gezupft. 

Diese filigranen dunkelroten Stempel, die federleicht auf einem Blech offen über Stunden getrocknet werden, duften noch etwas verhalten nach dem typischen Aroma, das nur Safran hervorbringt. 

Um das volle Safranaroma zu erhalten, bleiben nunmehr die trockenen Fäden für 2 Monate im geschlossenen Gefäß, damit eine Fermentierung die Aromastoffe öffnet. Danach vermählen wir den herrlich duftenden Safran mit einem unserer feinsten Aperitifessige zu einem außergewöhnlichen Elixier.

Besuchen Sie uns bei der Ernte des roten Goldes!

Bitte melden Sie sich unter cathrin.wiedemann@doktorenhof.de 

Sollte es Ihnen nicht möglich sein, uns zu besuchen, so senden wir Ihnen gerne unseren Safran-Balsam-Essig sowie Bildmaterial zu.

 Foto: Weingut Doktorenhof
Rezept aus dem:

Weinessiggut Doktorenhof 

Schwarzwurzelsuppe 
mit Safran-Balsam-Essig

Zutaten:
500 g Schwarzwurzeln
1 l Gemüsebrühe
1 Gemüsezwiebel
30 g Butter
125 ml saure Sahne
1 Kartoffel schälen, vierteln
½ TL Meersalz
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
2 EL Safran-Balsam-Essig
Prise Muskatnuss gerieben
Pinienkerne, Safranfäden

Zubereitung:

Die frischen Schwarzwurzeln mit einem Gemüseschäler abschälen, klein schneiden und waschen. Zwiebel schälen, klein schneiden und mit den Kartoffelstücken kurz in Butter anbräunen. Mit der Gemüsebrühe aufgießen, salzen und pfeffern. Die Schwarzwurzeln und die Prise Muskatnuss dazugeben und alles ca. 40 Min. weich köcheln lassen. Zum Schluss die saure Sahne und den Safran-Balsam-Essig dazugeben und mit dem Pürierstab schön sämig mixen. Die herrlich duftende Suppe mit gerösteten Pinienkernen und einzelnen Safranfäden garnieren und servieren.

 Guten Appetit bei diesem herrlichen Gericht!

Weinessiggut Doktorenhof GmbH
Georg Wiedemann Raiffeisenstr. 5
67482 Venningen Deutschland
 06323 / 5505
essig@doktorenhof.de

Sonntag, 15. September 2019

Reportage: Höchster Wochenmarkt , 14. 9. 2019

 Helga König
Höchst, etwa 10 Kilometer von Frankfurt/Main entfernt gelegen, assoziiert man spontan mit der Chemieindustrie, die dort vor 135 Jahren zu prosperieren begann und macht aufgrund der damit verbundenen Klischees vorschnell einen großen Bogen um diesen Ort.

Dass die Gemeinde Höchst, die urkundlich seit dem 8. Jahrhundert bekannt ist, eine wunderschöne Altstadt ihr Eigen nennt, weiß selbst nicht jeder der neu Hinzugezogenen in den Nachbargemeinden. Doch das ist sehr schade, denn neben pittoresken alten Fachwerk- und Steinhäusern gibt es dort auf dem Höchster Marktplatz dreimal wöchentlich einen Wochenmarkt, der viel Delikates zu bieten hat, sowohl im Freien unter alten Bäumen wie auch in der sich daran anschließenden Markthalle, in der zahlreiche, kleine, freundlich miteinander konkurrierende kulinarische Manufakturen die Kaufentscheidungen schwer machen. Das Angebot an qualitativ Hochwertigem ist erstaunlich groß.

 Alte Apfelsorten
Bauern aus dem Taunus warten derzeit auf dem Marktplatz  mit unterschiedliche Sorten Tomaten, auch mit Mirabellen, Pflaumen, Trauben und vor allem mit alten Apfelsorten auf, wie etwa Rubinette, Berlepsch, Cox Orange, Grafensteiner und Boskoop, die man in Supermärkten  zumeist vergeblich sucht.  Das individuelle und dabei stets komplexe Aroma der Äpfel ist ein Hochgenuss. Schön, dass es diese Vielfalt noch gibt. Nicht unerwähnt soll bleiben: Bei allem sind  die Preise  jedoch fair.

Gemüse der Saison, auch Freilandsalat, frische Kräuter und schöne Sommerblumen sorgen neben den Früchten für ein betörendes Duftpotpourri, das gute Laune schenkt und dazu inspiriert, sich Gedanken über neue Gerichte zu machen.

 Sommersträuße, wie man sie liebt.
In der Markthalle bieten ausgesuchte Metzgereien, Bäcker, Käse- und Gewürzhändler ihre Waren an. Die Qualität der Produkte entspricht jener in der Kleinen Markthalle in Frankfurt, ist also hervorragend.

Am sehr gut sortierten Käsestand werden zudem französische Pasteten, auch Schinken und Salami angeboten und all das, was man als Imbiss zu einem Glas Weiß- oder Rotwein liebt.

Wer delikat gewürzte Hausmacher Wurst schätzt, findet bei den Metzgereien in der Markthalle  genau solche Produkte, neben einer Vielzahl anderer Köstlichkeiten und einem  dunklen Bauernbrot  mit doppelter Kruste dazu.

  Weingut Nehb
Hat man seine Einkäufe getätigt, ist es empfehlenswert, sich ein Schöppchen im Verkaufsshop des Pfälzer Weinguts Nehb zu genehmigen und das Marktgeschehen von dort aus noch ein wenig zu beobachten. Weine dieses Weinguts haben wir übrigens schon vor einiger Zeit auf „Buch, Kultur und Lifestyle“ vorgestellt.

An einem sonnigen Tag sollte man es nicht versäumen, die Altstadt noch ein wenig zu erkunden. 7,5 ha umfasst dieser Stadtteil, der trotz des 2. Weltkrieges noch über sehr viele malerische, alte Gebäude verfügt. Restaurants mit Blick auf den Main sorgen  für das leibliche Wohl von Touristen.

Wer Lust hat, kann im Porzellan-Museum im Kronberger Haus (Renaissancegebäude), sich an alten Höchster  Porzellanfiguren und Geschirren erfreuen. Die Höchster Porzellan-Manufaktur blickt auf eine lange Tradition der Porzellanherstellung zurück, wurde 1746 gegründet und ist dabei eine der ältesten in Europa. 

Wer  gerne etwas Gutes speist, sollte dabei stets auf schönes Geschirr achten, denn dies ist ein wichtiger Bestandteil europäischer Ess- und Tafelkultur.

Anbei  noch einige  Marktimpressionen  und Fotos von der Höchster Altstadt:

 Tomaten direkt vom Feld
 Altstadt
Glückliche  in der Altstadt
Renaissancegebäude  am Eingang der Nähe
des Wochenmarktes
Höchster Altstadt: Idylle pur. 

 Gemüse der Saison
 Freilandrosen
 Die höchster Markthalle
 Weinshop  des Weinguts Nehb direkt  am
Marktplatz 
Ein Schöppchen nach
dem Einkauf
 Altstadt

Text und Fotos: Helga König 

Sonntag, 7. Juli 2019

Reportage: Wochenmarkt vor dem Mainzer Dom, 5.7.2019

#Wochenmärkte haben schon immer einen besonderen Reiz auf mich ausgeübt, nicht nur der Farben und Düfte wegen, sondern auch, weil an diesen Orten die Menschen oft vergnügter als sonst miteinander kommunizieren und fast alle mit hellwachen Augen sehr präsent erscheinen. 

Wo Markt ist, ist JETZT. 

Weil das so ist, möchte ich auf der Eventseite von "Buch, Kultur und Lifestyle" in den nächsten Monaten schöne Wochenmärkte - primär im Rhein-Main-Gebiet -  vorstellen und mit dem Marktreiben in Mainz beginnen, das ich bereits zu Studienzeiten sehr geschätzt habe, weil die Kulisse einfach stimmte und es mir damals Freude machte, mit Landfrauen über ihre Produkte zu sprechen, die sie dort nicht selten, in ihren rheinhessischen Dialekt verfallend, feilboten. 

Die Marktstände sind übrigens auf dem Domvorplatz angesiedelt. Der alte Dom wurde vor mehr als 1000 Jahren errichtet und ist das Wahrzeichen der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt.

Bewusst habe ich darauf verzichtet, den prachtvollen Dom und die barocken Dom- und Bürgerhäuser um den Markt zu fotografieren, weil ich den Schwerpunkt auf die Mainzer Marktstände richten wollte. Mich interessierte, was man in der ersten Juliwoche dort anbietet, wie ausgedehnt das Bio-Programm ist und auch, ob sich dort vielleicht Stände von Migranten zwischenzeitlich etablieren konnten. Gleich vorab: Solche Stände gibt es nicht. 

Spontan fiel mir auf, dass vergleichsweise wenige Tomaten (Herkunftsland  primär Treibhaus Belgien) angeboten wurden, was, wie ich erfuhr, der derzeitigen Trockenheit geschuldet sei, ganz ähnlich sah es mit Salaten aus. 

Ausgewiesene Bioprodukte gab es nur wenige. Die Landfrauen sprachen aber davon, naturnah anzubauen oder solche Produkte hinzuzukaufen.

Große Blumenstände wie ich sie aus Studienzeiten in Erinnerung hatte, gab es nicht mehr, allerdings einen sehr schönen Stand einer Floristin, die zauberhafte Blumen-Kreationen für den gut gefüllten Geldbeutel anbot und einen weiteren primär mit Freilandrosen. Hinter diesem Marktstand erstreckt sich ein offenbar neu angelegtes Beet mit Sommerblumen, das man begehen kann und dabei den Eindruck hat, im Paradies angekommen zu sein. Solche Beete sollte man überall in den Städten anlegen, weil sie Balsam für die Seele sind. 

Das Publikum, in erster Linie Leute aus der Staatkanzlei, den Ministerien und von der Uni oder deren EhepartnerInnen hatten mit den Marktpreisen kein Problem, obschon diese teilweise recht gesalzen waren, wenn man bedenkt, dass es sich eher selten um ausgewiesene Demeter- oder andere Bioprodukte handelte.

Erdbeeren in fast schwarzer Farbe weckten mein Interesse und auch Kirschen aus Finthen, allesamt von guter Qualität. Spannend war der Vergleich von feilgebotenen Aprikosen, die am Stand sehr bodenständiger Rheinhessinnen qualitativ am besten waren. 

Schon fast betrügerisch ging es an einem kleinen Marktstand zu, an dem Pfifferlinge zu einem auffallend überzogenen Preis verkauft wurden, jedoch nur die halb so teuren Pilze, die bereits einige Tage alt waren, in einer nicht sofort als solche erkennbaren Nebenkiste preislich ausgezeichnet waren. Die Bauernfängerei funktionierte bestens, auch wenn die meisten Käuferinnen beim Zahlen grimmig guckten, sich aber offenbar nichts vergeben wollten in ihrem wenig marktgerechten Outfit. 

Die Temperaturen hielten mich ab, Käse- sowie Fleisch und Wurstwaren einzukaufen, obschon das Preis- Leistungsverhältnis im Verhältnis zu Pfifferlingen akzeptabel war. Hier sind Kühltaschen angesagt, wenn man sich länger in der Stadt aufhalten und nicht sogleich nachhause an den Kühlschrank eilen möchte. 

Die beiden Käsestände erwiesen sich als wahre Fundgruben sehr guter Manufakturwaren. Das gilt auch für die rheinhessischen Metzgereien, deren Produkte ich beim nächsten Besuch testen werde. Ein Geflügel- und ein Fischstand waren sehr gut besucht, des Weiteren der Stand einer Kaffeerösterei, einer Essigmanufaktur und eines Tiroler Hofladens. 

Gefreut habe ich mich, dass es zu den frischen Bohnen, die ich kaufte, auch ungefragt Pfefferkraut gab, denn nur so schmecken sie nach Sommer und man im Bereich von Kräutern und Gewürzen vieles erwerben kann, was es selbst in gut sortierten Verbrauchermärkten nicht gibt. Speziell Estragon ist in der deutschen Küche nicht unbedingt Programm, jedoch interessant an so manchem Sommergericht.

Einige kleine Weinstände erinnerten daran, dass man sich in einem Weingebiet befindet. Dort wurde Flaschenwein von wenig bekannten Weingütern anboten für all jene, die zuhause ein Schöppchen trinken wollen, sei es während des Kochens oder anschließend.

Wonach ich Ausschau hielt, waren Kinder. Gut, die Ferien  haben am 1.7. begonnen. Dies könnte der Grund sein, auch für manch anderes, was ich  vermisste. Also wird es einen weiteren Marktbesuch Ende August geben, um die Eindrücke zu vervollständigen.

Helga König

PS:  Das sind Finthener Kirschen. Sie gehören zu Mainz wie der Dom.



Dienstag, 30. April 2019

Impressionen- VDP. Wein Börse 2019- Die weltweit größte Fachmesse für deutschen Spitzenwein, Mainz, 29.4. 2019

 Helga König,  Joachim Heger,
Weingut Dr. Heger/Ihringen, Baden
Am 28. und 29. April haben die VDP.Prädikatsweingüter zum 47. Mal zur VDP.Weinbörse nach Mainz in die Rheingoldhalle eingeladen. Dort trafen sich wie jedes Jahr internationale Gastronomen und Fachhändler bei der weltweit größten Fachmesse für deutsche Spitzenweine.

Insgesamt 186 der 195 VDP.Weingüter präsentierten ihre Jahrgangskollektionen. Mehr als 1.600 verschiedene Weine und Sekte wurden an den beiden Messetagen ausgeschenkt. Die Erwartungen an den Jahrgang 2018 sollen im Vorfeld groß gewesen sein. Dass er gehalten hat, was er versprochen habe, zeige sich an den durchweg positiven Reaktionen des internationalen Fachpublikums. 

 Jörg Lanius
Weingut Lanius Knab/OberweselMittelrhein
Der Jahrgang 2018 wird – seitens des  VDP als "kraftvoll, fruchtbetont mit frischer Säure", aber auch "muskulös und dabei sehr elegant" beschrieben. 

VDP.Präsident Steffen Christmann zeigte sich sehr zufrieden, dass nach dem kleinen Jahrgang 2017 "endlich wieder ausreichend Menge im Keller ist".

Im fünften Jahr zeichneten die VDP.Prädikatsweingüter und das Magazin meiningers sommelier den "VDP.Traubenadler Sommelier aus. Deutschlands Sommeliers waren aufgerufen, sich mit dem besten Konzept für VDP.ORTSWEINE zu bewerben. Die Verleihung fand während der Eröffnung der 47. VDP.Weinbörse am 28. April 2019 in Mainz durch VDP.Präsident Steffen Christmann und Sascha Speicher, Chefredakteur meinigers sommelier, statt. 

Die #Weinbörse - das möchte ich hier betonen - liefert für Weingenießer erste Eindrücke und macht erforderlich, dass man zuhause den eigentlichen Test der Weine vornimmt, die man sich aufnotiert hat. 

 Rebecca und Judith Crusius
Weingut Dr. Crusius/Traisen
Nahe
Unsere Weinbesprechungen nach ausgiebiger Klausur können Sie auf unseren Weinseiten nachlesen:

Wein, Winzersekt, Champagner- Buch, Kultur und Lifestyle - Das Online-Magazin für den anspruchsvollen Leser. 

Wein- und Sektpakete, Spirituosen, Gewürze, Feinkost - Buch, Kultur und Lifestyle- Das Online-Magazin für den anspruchsvollen Leser 

Nach meiner Wahrnehmung waren unter dem Fachpublikum ganz ähnlich wie auf der Pro Wein 2019 auffallend viele Asiaten. Das dürfte den VDP Mitgliedern bei der erwähnten  Menge Wein im Keller - bei ohnehin großer Nachfrage-  natürlich gefallen. 

An dieser Stelle einige visuelle Eindrücke von der 2019 VDP.Weinbörse- Rheingoldhalle, Mainz. 28, und 29. April 2019 

 Helga König

 Klaus Muth, Weingut Rappenhof/AlsheimRheinhessen,
  
Helga König




  Terroir
 Gebr.Haart
Weingut Johannes Haart/Piesport/Mosel
 Christiane Störrlein- Krenig,
Weingut Störrlein Krenig, Randersacker, Franken
 Kazuo Hoshino
German Wine Import&Distribution
Tokyo/Japan
 Günther Jauch
Weingut von Othegraven, Kanzem/Saar 
Karl-Heinz Hamm,
Weingut Hamm/Oestrich WinkelRheingau
 Fachbesucher aus China
 Clemens Busch, Weingut Clemens Busch (links),Joachim Krieger. Edition Krieger, rechts.
  Christian Schiller

Helga König, Karl-Friedrich Groebe
Weingut Groebe,


Text und Fotos: Helga König



Samstag, 27. April 2019

#Stella_Deetjen erhält den internationalen Umweltpreis „Trophée de femmes 2019“

Stella Deetjen holt für Deutschland den mit 10.000 Euro dotierten "Grand Prix International Trophée de femmes 2019" für ihr Projekt „Einsatz für Erhalt der Ökosysteme und Lebensräume Nepals – Back to Life e.V."

 Stella Deetjen
Foto: Back to Life 
Paris – Die Umweltstiftung "Fondation Yves Rocher" hat im Jahr 2019 drei Frauen aus dem deutschsprachigen Raum mit dem Umweltpreis "Trophée de femmes" ausgezeichnet. Stella Deetjen, Cornelia Wieser und Elke Mannigel wurden für ihr außergewöhnliches Engagement im Umwelt- und Naturschutz bei der nationalen Preisverleihung geehrt. In Paris wurde jetzt im Rahmen einer internationalen Ausscheidung aus zwölf Ländern Stella Deetjen als internationale Preisträgerin gefeiert. 

Stella Deetjen ist die erste Preisträgerin des Umweltpreises „Trophée de femmes 2019“ aus dem deutschsprachigen Raum und hat dafür bereits ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro erhalten. Jetzt wurde Stella Deetjen darüber hinaus mit dem "Grand Prix International Trophée de femmes 2019" der Umweltstiftung „Fondation Yves Rocher“ ausgezeichnet, der mit weiteren 10.000 Euro dotiert ist. Stella Deetjen aus Bad Homburg hat die internationale Jury überzeugt. Der internationale Preis, der Grand Prix International, wurde unter den ersten nationalen Preisträgerinnen aller zwölf Länder vergeben, die jeweils den nationalen "Trophée de femmes 2019§ ihres Landes gewonnen haben. Die Deutsche Stella Deetjen machte das Rennen und gewann den Grand Prix International 2019. 

Im neu eröffneten Auditorium des renommierten "Institut de France" in Paris direkt an der Seine fand die bewegende internationale Preisverleihung statt. Völlig überwältigt nahm Stella Deetjen nach der Laudatio den internationalen Umweltpreis "Trophée de femmes" entgegen. Stella Deetjen wurde für ihr Projekt "Einsatz für Erhalt der Ökosysteme und Lebensräume Nepals – Back to Life e.V.! ausgezeichnet. "Damit habe ich wirklich nicht gerechnet!", sagt Stella Deetjen bei der Preisübergabe und strahlt. "Der Grand Prix International motiviert mich ungemein. Er wird mein Team anspornen und all die Menschen in Nepal. Wir werden weitermachen und noch viel, viel mehr erreichen. Ich danke der "Fondation Yves Rocher" für diese erneute Auszeichnung und Anerkennung für meine Arbeit“, erläutert Stella Deetjen anlässlich der internationalen Preisverleihung in Paris. 


Ihr Back to Life - Team

Back to Life e.V.
Louisenstraße 117

 D-61348 Bad Homburg v.d.H. Deutschland

Dienstag, 19. März 2019

Messeimpressionen: Pro Wein 2019 - Düsseldorf

 Am Stand von Greatwall/China
Die 25. #Pro_Wein teilt in ihrer Abschlussmeldung mit, dass insgesamt rund 61.500 Fachbesucher (2018: 60.500) aus Handel und Gastronomie zwischen dem 17. -19. März 2019 auf die Messe nach Düsseldorf kamen und damit ein erneuter Besucherzuwachs zu verzeichnen ist. 

Die Besucher kamen aus 142 Ländern (2018: 133 Länder). Dabei sollen sie sich in erster Linie für Weine aus Deutschland, Italien, Frankreich sowie Spanien interessiert haben. Was nicht unbedingt wundert, denn von den knapp 7.000 Ausstellern kamen allein aus Italien (1.700), Frankreich (1.650), Deutschland (980), Spanien (620). Dazu waren u.a. noch aus Übersee (700 Aussteller), Portugal (380), Österreich (330) auf der Messe vertreten. 

Neben den unendlich vielen interessanten Weinen, wurden 400 Spirituosen-Spezialitäten vorgestellt. Dazu gab es noch eine Craft-Sonderschau mit über 100 Anbietern von Craft-Bier, Craft-Spirituosen sowie Cider als auch eine Champagne Lounge mit rund 50 traditionsreichen Champagnerhäuser und rund 180 Champagner -Marken im gesamten Champagnerbereich der ProWein.

Die große Verkostungszone präsentierte die Siegerweine der Frühjahrsausgabe von MUNDUS VINI und der Biobereich beeindruckte durch die Präsenz aller führenden internationalen Bioweinverbände zusätzlich zu den etwa 300 Anbietern von Biowein. 

 Messehostessen kurbeln
die Vermarktung von
Spirituosen an
Um einen Wein zu testen und darüber Aussagen zu treffen, benötigt man Ruhe. Deshalb geht es mir bei  Messe eher um einen Gesamteindruck, jedoch auf keinen Fall darum, mir Geschmackeindrücke zu verschaffen oder gar Vergleiche anzustellen. Selbst wenn man auf einer solchen Messe nur ein paar Tropfen von den einzelnen Weinen, zu denen man sich entschieden hat, verkostet, sollte man sich mit Wertungen zurückhalten. 

Mit viel Interesse habe ich mich in diesem Jahr den österreichischen, den portugiesischen und argentinischen, aber auch den französischen, speziell den elsässischen Weinen zugewandt. Darüber werden wir im Laufe des kommenden Jahres auf "Buch, Kultur und Lifestyle"gewiss mehr berichten. 

Eine überaus freundliche Chinesin klärte mich über die Weinregionen in China auf, präsentierte auf Fotos chinesische Chateaux und ließ mich einige ihrer Rotweine probieren. Der Cabernet Sauvignon trocken von Greatwall macht mich wirklich neugierig. China ist  bekanntermaßen die Zukunft. Das muss keineswegs negativ gesehen werden, denn Weltoffenheit ist stets bereichernd und schafft neue Möglichkeiten. 

Meine Eindrücke  auf der Pro Wein 2019 waren vielfältig und wir freuen uns schon jetzt, Weine, die auf der Messe präsentiert wurden, auf "Buch, Kultur und Lifestyle" besprechen und vor allem Interviews mit den Winzern machen zu können.

Damit Sie einen Messe-Eindruck erhalten, möchte ich einige Impressionen an dieser Stelle zeigen.

 #Katharina_Baumgartner
Domäne Baumgartner/Weinviertel-Österreich
 Leon  Gold
Weingut Gold
Weinstadt Gundelsbach/Baden Württemberg

 Kevin Bircker
Familie Hugel/Riquewihr
Frankreich
 Theresa Haider
Weingut Haider/Illmitz/Burgenland
Österreich
 Christoph Salzl, Helga König
Illmitz/Burgenland-Österreich
 Dietmar Hasler
Winzerkeller Neckenmarkt
Neckenmarkt/Österreich
 Messeimpression
 Messeimpression 
       
Sven Nieger
Weingut Sven Nieger
Baden-Baden
 Messeimpression

Florian Alphart
Weingut Alphart, Traiskirchen-Österreich
 Erich Lustig
Weingut Erich Lustig
Pulkau /Österreich
 Messeimpression
 Helga König, Albert  Kallfelz
Weingut Kallfelz/Mosel
Tobia und Melanie Jung
Weingut -Jung Knobloch/Albig
 Séverin Schlumberger
Domaine Schlumberger/
Guebwiller/Frankreich
 Messeimpression
 Charmante Lettin
 Weingut  Hans und Christine Nittnaus
Gols/Burgenland
Quinta Do Paral
Portugal


Text und Bilder: Helga König