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Dienstag, 28. April 2015

Impressionen von der 2015 VDP.Weinbörse- Rheingoldhalle Mainz 26. und 27. April 2015

 Jörg Lanius,  Weingut Lanius -Knab
www.lanius-knab.de
Am 26.-27.4.2014 fand in Mainz in der Rheingoldhalle die VDP. Weinbörse statt. Die Börsenteilnehmer waren VDP. Weingüter von den Weingebieten Ahr, Baden, Franken, Mittelrhein, Mosel-Saar-Ruwer, Nahe, Pfalz, Rheingau, Rheinhessen, Sachsen und Württemberg.

Sie stellten dort ihre Gutsweine, Ersten Lagen und Großen Lagen vor. Bei den Gutsweinen handelt es sich um Weine, die einen guten Einstieg in die herkunftsgeprägte Qualitätshierarchie der Prädikatsweingüter verkörpern. Diese Weine stammen aus gutseigenen Lagen und entsprechen den strengen VDP. Standards.

Wilhelm Weil
Weingut  Robert Weil
www.weingut-robert-weil.com
VDP. Erste Lage sind erstklassige Lagen mit eigenständigem Charakter, in denen optimale Wachstumsbedingungen vorliegen und nachweisbar über einen längeren Zeitraum Weine von hoher Qualität erzeugt wurden. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass die trockenen Weine aus VDP. Erster Lage als "trocken" gekennzeichnet sind, wohingegen süße Spitzenweine aus VDP. Erster Lage die klassischen Prädikate tragen. 

VDP. Große Lage sind die hochwertigsten deutschen Weinberge. Die Abgrenzung der Lagen ist parzellengenau. Dort reifen die besten Weine mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotential. Diese sind mit regional festgelegten und zum jeweiligen Weinberg passenden Rebsorten bepflanzt. Der trockene Wein aus VDP. Großer Lage ist mit „GG“ gekennzeichnet, die fruchtsüßen hingegen tragen die klassischen Prädikate.

 August Kesseler
Weingut August Kesseler
www.august-kesseler.de
Um einen Wein wirklich zu erschmecken, muss man in Ruhe eins zwei Gläser davon trinken und mit den Geschmacksnoten in Klausur gehen. Die Weinbörse liefert erste Eindrücke und macht erforderlich, dass man zuhause den eigentlichen Test der Weine vornimmt, die man sich aufnotiert hat.

Unsere Weinbesprechungen nach ausgiebiger Klausur können Sie auf unseren Weinseiten nachlesen:



An dieser Stelle einige  visuelle Eindrücke von der  2015 VDP.Weinbörse- Rheingoldhalle Mainz 26 und 27. April 2015


 Dr. Tom Drieseberg, Weingüter Wegeler
www.wegeler.com
Helga König, Harry Hochheimer


Michael Prinz zu Salm-Salm
www.prinzsalm.de
Dr. Georg Prinz zur Lippe
www.schloss-proschwitz.de


 Joel B. Payne
Herausgeber des
Gault& Millau
Wein Guide
Deutschland







Dèsireé Eser
Weingut  August Eser
www.eser-wein.de

 Mitte: Joachim  Heger
Weingut Dr. Heger
www.heger-weine.de





 Rainer Schnaitmann
Weingut Rainer Schnaitmann
www.weingut-schnaitmann.de

 Franz Wehrheim
Weingut Dr. Wehrheim
www.weingut-wehrheim.de
 Klaus Muth
Weingut Rappenhof
www.weingut-rappenhof.de

Fritz Keller
Franz Keller - Schwarzer Adler
www.franz-keller.de















Helmut Dönnhoff, Stuart Pigott, Fritz Keller

 Friedrich  K.F. Groebe
Weingut K.F. Groebe
www.weingut-k-f-groebe.de

 Carolin Bergdolt
Weingut Bergdolt Klostergut St. Lamprecht
www.weingut-bergdolt.de
Gunter Künstler - Weingut Künstler
www.weingut-kuenstler.de
Werner Schönleber - Weingut Emrich-Schönleber
www.emrich-schoenleber.com



Harry  H. Hochheimer
 Andrea Wirsching
Weingut Hans Wirsching
www.wirsching.de
 Stuart Pigott
 Dr. Tom Drieseberg, Weingüter Wegeler 
www.wegeler.com
Helga König, Harry Hochheimer
 Reinhard Löwenstein
Weingut Heymann-Löwenstein
www.hlweb.de

Text und Fotos Helga König

Freitag, 24. April 2015

Event: Che meraviglia! / La Grande Belezza- TASCHEN Store in Mailand eröffnet

TASCHENs erster Store in Italien wurde vergangene Woche im historischen Stadtzentrum Mailands eröffnet – in der Via Meravigli 17. 

Auf einer Fläche von 120 Quadratmetern –verteilt über zwei Stockwerke – präsentiert der Store das komplette TASCHEN-Verlagsprogramm, wobei das erste Obergeschoss ausschließlich den limitierten Auflagen und der Ausstellung von Kunstdrucken vorbehalten ist.

TASCHENs Selbstverständnis entsprechend, verknüpft der Store traditionelle Handwerkskunst mit hochmodernem Design und vereint Künstler aus aller Welt –von Australien über Italien bis zu den Vereinigten Staaten.

Marc Newson, der seit vielen Jahren mit TASCHEN zusammenarbeitet, schuf große Glasvitrinen, um die Collector’s und Art Editions von TASCHEN zu präsentieren, dazu die Bücherregale im Erdgeschoss, die aus geschweißten, doppelt polierten, beschichteten und versiegelten Stahlmodulen mit Einsätzen aus gelbem Corian bestehen. Der US-amerikanische Künstler Jonas Wood entwarf den glänzenden Terrazzo-Fußboden in Blau-, Grün- und Gelbtönen, inspiriert von der Flora und Fauna Kaliforniens. Eine Wendeltreppe von Salvatore Licitra führt den neugierigen Besucher über farblich abgesetzte Stufen in die zweite Etage, und eine Nische auf halber Treppe lädt zu ungestörtem Lesen ein; ein quirliger, goldener Buchwurm der Graphic Thought Facility weist ihm als Wall Art den Weg.

Das italienische Design der Fünfzigerjahre ist im TASCHEN Store Milan durch Objekte aus Benedikt Taschens privater Sammlung vertreten: Der beeindruckende Kronleuchter im Erdgeschoss ist eine Auftragsarbeit von Gio Ponti für das Hotel Parco dei Principe. Im zweiten Stock erhellt eine Leuchte von Flavio Poli für Archimede Seguso aus dem Jahre 1954 den Ausstellungsraum, in dem aktuell eine Reihe von Fotografien von Julius Shulman zu sehen ist.

Text + Bild TASCHEN

TASCHEN Store Milan
Via Meravigli 17
20123 Milano (Mailand)
Öffnungszeiten:
Sonntag – Donnerstag 10–19 Uhr
Freitag und Samstag 10–21 Uhr
Tel.: +39 02 84345013
store-milan@taschen.com

Mittwoch, 18. März 2015

Pressebericht und Fotos zur #ProWein_2015

 Mit Jeanet G. Bruining,
Organisatorin
 von WeinWanderungen
Auf ProWein Düsseldorf waren in diesem Jahr 5800 Aussteller aus 50 Ländern zugegen. Wie man den Informationsbroschüren entnehmen kann, wurde eine Vielzahl hochkarätiger Veranstaltungen angeboten. An diesen Veranstaltungen konnte ich allerdings nicht teilnehmen, da mir nur 7 Stunden Zeit  am 16. März für das Großevent zur Verfügung standen und ich mir insofern  nur einen ersten Überblick gestatten konnte.

Es ist wohl wahr, dass die 300 Verkostungen und Vorträge zu unterschiedlichen Regionen, Rebsorten, Trends und Themen einen ganz besonderen Mehrwert darstellen. Der VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) hat übrigens ein Seminar zur Deutschen Weinkultur-Geschichte angeboten und Demeter stellte aktuelle Trends des biologisch-dynamischen Weinbaus in Deutschland vor. Unmöglich auf all das, was Thema  bei den Vorträgen war, hier näher einzugehen.

Nicht unwichtig ist es zu erwähnen, dass viele der Veranstaltungen von Branchenkennern, darunter ausgezeichnete Sommeliers und Fachjournalisten geleitet wurden.

Ziel der Messe, auf der ausschließlich Fachpublikum Zutritt hat,  ist der Kontakt mit alten und neuen Geschäftspartnern. Die potentiellen Kunden hatten die Möglichkeit über das Internet im Vorfeld das, wonach sie suchten, um den heimischen Markt zu beliefern, vorzufiltern.

 Mit Joachim Heger,
Weingut Heger
Ich werde an dieser Stelle  so gut wie nicht über verkostete Weine sprechen, weil ich generell der Ansicht bin, dass ein kurzer Eindruck mittels eines kleinen Schlückchens in der Hektik einer solchen Veranstaltung ein Urteil verbietet. Was mich faszinierte, war die Vielfalt und die Internationalität.

Diese auf mich wirken zu lassen und immer mal wieder einen wunderbaren Tropfen zu genießen, war eines meiner Hauptanliegen auf der Messe, wo ich mich zunächst mit Weinen aus Österreich befasste, weil wir auf "Buch, Kultur und Lifestyle" demnächst verschiedene österreichische Weine vorstellen werden. 

Die deutschen Weingüter konnte man in Halle 13 und 14 besuchen, allerdings war es trotz Messekatalog nicht einfach, das Ordnungssystem zu durchschauen. Ein Blick in die Hallenpläne war hilfreich. Diese vor der Messe genauer zu studieren, spart Zeit. Auch das ist eine Erkenntnis des diesjährigen ProWein-Tages für das kommende Jahr. 

 Am Stand von "Belvini- Weinversand"
Lars Thümmler,  Markus Schneider und  Rüdiger Kühnle
Sehr gefreut habe ich mich, das Team von Belvini persönlich kennenzulernen, eine überaus kenntnisreiche, fröhliche Mannschaft. Am Stand einige Weine zu verkosten und über das Etikett des Weines "Demokratie" zu philosophieren, bereitete mir ein besonderes Vergnügen. 

Beeindruckt hat der große Stand vom Magazin "Feinschmecker", wo man sehr feine Weine, nicht zuletzt jene des Burgenländer Winzers Reinhold Kracher aus Illmitz verkosten konnte. Wenn ich das Weingut Alois Kracher erwähne, muss ich auch Günter und Regina Triebaumer aus Rust benennen, deren Furmit und Gelber Muskateller ich verkostet habe und mich darauf freue, über Weine dieser  beiden Weingüter demnächst mehr, gemeinsam mit meinem Gatten auf "Buch, Kultur und Lifestyle"zu berichten. 

Reinhold Krutzler,
Weingut Krutzler, Südburgenland
Die Weine aus dem Hause Krutzler habe ich an dessen Weinstand nicht verkostet, weil einige dieser besonderen Weine demnächst  zur Verkostung anstehen und auf "Buch, Kultur und Lifestyle" vorstellt werden.  Ein Foto von dem legendären Weinmacher Reinhold Krutzler möchte ich bereits hier präsentieren. 

 Elena Walch und Tochter,
Weingut Elena Walch, Südtirol
Es war mir ein großes Vergnügen Herrn Joachim Heger vom Weingut Heger aus Ihringen am Kaiserstuhl gleich zu Beginn meiner ProWein-Exkursion wiederzusehen und ihn begrüßen zu dürfen. Ebenfalls habe ich mich sehr gefreut die berühmte Winzerin Elena Walch aus Tramin/Südtirol persönlich kennenzulernen und bei ihr nicht zuletzt einen göttlichen Merlot zu genießen. 

Überwältigt war ich vom ersten Eindruck der Weinpräsentationen aus Frankreich. Für diese Halle benötigt man eigentlich Tage, allein was die Weine von der Loire, auch  von Burgund und Bordeaux anbelangt. 

Auch ungarischen Wein habe ich verkostet und zwar vom Weingut Carpinus. Der trockene Furmint schmeckte sehr delikat. Über den Tokaji Aszú werden wir auf „Buch, Kultur und Lifestyle“ näher berichten.

Einen der letzten Weine, die ich probierte, war ein exzellenter Chatêau-Neuf du Pape aus der Domaine de Pignan. Dieses Weingut haben wir uns für Verkostungen vorgemerkt.

Günter Triebaumer,
Weingut  Günter + Regina Triebaumer, Rust 
Ich bedauere sehr, weder die spanischen, die portugiesischen noch die vielen Übersee-Weine habe testen zu können, weil meine Zeit es einfach nicht zuließ. Ebenso gelang es nur einige wenige deutsche Weingüter zu besuchen, dies wird sich aber im nächsten Jahr grundsätzlich ändern.

Begeistert war ich von der Präsentation schöner Riedelgläser und Karaffen und von der Präsentation einer Obstsaft-Serie aus der Privatkelterei Van Nahmen, deren Säfte Erfrischung delikatester Art nach anstrengender Weinverkostung darstellen und bei Sekt-Empfängen eine gute Begleitung verkörpern.

 Reinhold Kracher,
Weingut A. Kracher, Burgenland.
Alles in allem eine überaus gelungene Veranstaltung, für die man drei Tage anberaumen muss, um sich in die Internationalität der Veranstaltung vertiefen zu können. Dies ist eine essentielle Erkenntnis meiner Exkursion nach Düsseldorf, aber die weitaus wichtigere ist die, dass guter Wein, wie er auf der ProWein präsentiert wird, ein Geschenk der Natur und der hervorragenden Winzer an uns alle ist.

Helga König

Fotos:  Helga König

Fotos verkleinert mit: http://www.fotosverkleinern.de/

Dienstag, 10. März 2015

Bericht zur Ausstellung: "Monet und die Geburt des Impressionismus", 11.3. bis 21.6. 2015 im Städel-Museum in Frankfurt/ Main

Max Hollein, Klaus P. Müller,
Dr. Felix Krämer, Stephan Knobloch
Heute am 10.3.2015 fand im Städel-Museum in Frankfurt die Pressekonferenz und die Pressevorbesichtigung zur Ausstellung "Monet und die Geburt des Impressionismus" statt, die vom 11.3. bis zum 21.6.2015 dort gezeigt wird. 

Auf der Pressekonferenz führten der Direktor des Städel Max Hollein, der Kurator Dr. Felix Krämer, Klaus Peter Müller und Restaurator Stephan Knobloch in die groß angelegte Sonderausstellung ein. Rund 100 Meisterwerke aus den bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt dokumentieren die Anfänge der impressionistischen Bewegung zwischen 1860- 1880. Die Ausstellung zählt zu den Highlights des Programms  "200 Jahre Städel". 

 Pia Werner, Prestel-Verlag
Dabei werden neben rund 50 Gemälden Claude Monets zudem Werke anderer Impressionisten gezeigt, so etwa wichtige Arbeiten von Auguste Renoir, Edgar Degas, Berthe Morisot, Camille Pissaro oder Alfred Sisley.

Wie man erfuhr, knüpft die Jubiläumsausstellung an die eigene Sammlungsgeschichte des Städel Museums an, weil seit Anfang des 20. Jahrhunderts die französische Malerei einen Schwerpunkt des Hauses verkörpert. 

Dargelegt wird in der Ausstellung, worin die ursprüngliche Radikalität der Kunst lag. Keine Kunstströmung soll das Spiel von Licht und Farbe so bis zur Auflösung des Motivs getrieben haben. Die Faszination des Impressionismus geschieht durch die Entmaterialisierung der Szenerien. 

Die Ausstellung befindet sich in zwei Etagen des Ausstellungsgebäudes und folgt einer chronologischen Gliederung. Zunächst werden die wichtigsten Vorbilder der Impressionisten, so etwa die "Schule von Barbizon" präsentiert. Werke von Gustave Courbet, auch von Jean-Francois Millet oder von Johan Barthold Jongkind etc. machen auf das dann Folgende neugierig.

Es ist unmöglich, auf alle Bilder der Ausstellung hier Bezug zu nehmen. Im Rahmen einer Rezension des Ausstellungskatalogs werde ich aber auf einzelne Werke eingehen, auch auf das zentrale Werk im hinteren Teil des Erdgeschosses: "Das Mittagessen".

Monet. Hotel de Roches Noires
Foto: Städel
Im zweiten Teil der Ausstellung geht es um die Weiterentwicklung von Monets Oeuvre und den Werken anderer Impressionisten zwischen 1872- 1880. Hier entdeckt man u.a. ein Bild mit dem Titel "Das Mittagessen. Dekorative Tafel" von Monet aus dem Jahre 1873. Nicht mehr Mensch und Interieur, sondern vielmehr Natur und Atmosphäre stehen jetzt im Mittelpunkt. 

Im Hauptraum der Etage erlebt man dann Motive des städtischen Lebens Degas. Zudem kann man sich im Rahmen dieser grandiosen Ausstellung in Seitenräumen mit dem Impressionismus in der Karikatur befassen, zudem mit früher Landschaftsfotografie. 

Auch dazu schreibe ich im Rahmen der Rezension des Katalogs mehr, die ich dieser Tage in der Abteilung Kunstbücher einbinde und hier auf die Seite verlinke. 

Den Besuch der Ausstellung empfehle ich gerne. 

Bitte ordern Sie Karten im Internet, denn der Andrang an der Kasse im Städel-Museum wird beachtlich werden.

Helga König


Dienstag, 3. März 2015

Ankündigung: Lesung am 27. März ab 20:30 Uhr im thüringischen Rudolstadt

 Jörg F. Nowack
Foto aus seinem Bestand
Der Autor Jörg F. Nowack liest an diesem Abend im Einkaufscenter »Galeria Ru-dolstadt« aus seinen Büchern, die mit »Kinkerlitzchen für die Leselust« betitelt sind.

Kinkerlitzchen für die Leselust – ein merkwürdiger Titel? – Wäre da nicht das Wort Le-selust, das besonders die Augen passionierter Leser unwillkürlich anzieht! Und schon steckt die Leserin resp. der Leser mitten im Text. Das ist wohl nicht ganz unbeabsich-tigt. 

Worum geht es nun in diesen nicht alltäglichen Büchern? – Es geht um zwei Kinder, die nicht lesen wollen. – Ach, das kommt Ihnen bekannt vor? – Auch das ist durchaus gewollt. Diesen Kindern wird, auf einen unbedacht ausgesprochenen Wunsch eines besorgten Großvaters, von einer Fee die Kunst des Lesens genommen. Nun stehen die Kinder da und können weder Videospiel noch iPod bedienen. Und das Chatten funktioniert erst recht nicht mehr.

Der Autor erzählt Ihnen, sehr verehrte Damen und Herren, ein modernes Märchen über Bücher, das Lesen und über die Menschen, die Bücher machen. Dabei nimmt er Sie sehr gern mit quer durch die Geschichte des Lesens, der Bücher und des Druckens. Und bei all diesen Stippvisiten wird Ihnen so manches bekannt vorkommen. Neben der Druckerei des Johannes Gutenberg besucht er mit Ihnen auf einen Abstecher auch das alte Rudolstadt zur Zeit der Fürsten. Das ist nicht nur eine Verbeugung vor seiner Wahlheimat, sondern auch die vor einer einstigen Medienhochburg Mitteldeutschlands, die leider viel zu sehr in Vergessenheit geraten ist.

Ja, es ist die Absicht des passionierten Buchliebhabers, Ihnen, verehrtes Publikum, das Lesen wieder schmackhaft zu machen, Ihre Leselust aufs Neue zu wecken. Er möchte Sie wieder begeistern vom medium Buch, damit Sie diese Begeisterung weitergeben können an Ihre Kinder und Kindeskinder, an Ihre Schutzbefohlenen, Ihre Schüler und an jeden jungen Menschen, mit dem Sie Kontakt haben.--

Ja, es sind nur Kinkerlitzchen, also Kleinigkeiten, die der gebürtige Nebraer in seinen Büchern erzählt. Doch in Ihrer Summe ergeben diese Kleinigkeiten ein wichtiges Gan-zes. Sie ergeben das Bild des Buches als eine kulturelle Institution. 

Jörg F. Nowack wird Ihnen unter anderem näherbringen, wie er auf die Idee zu diesen Büchern kam, weshalb er Bücher als das wichtigste Medium überhaupt ansieht und dass es nicht darauf ankommt, was gelesen, sondern darauf, dass überhaupt gelesen wird.

Fühlen Sie sich auf das Herzlichste eingeladen, der Lesung zu lauschen, die am 27. März 2015 gegen 20:30 Uhr in der Galeria Rudolstadt beginnt! 

Der Autor freut sich auf Ihr zahlreiches Erscheinen! 

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. 

"Galeria Rudolstadt" 
Eingang Marktstraße 
75 07407 Rudolstadt 
www.galeria-rudolstadt.com 

Die Internetseite des Autors: www.jfn-autor.de 

Freitag, 23. Januar 2015

Event: Shoppen zu Traumpreisen beim Taschen Verlag: Rabattwochenende und Verlosung

Vom 23.1. bis zum 25.1. 2014 bietet der Taschen- Verlag zahlreiche Titel des Programms mit bis zu 75 % Rabatt an.

Im Bereich Kunst: "Malerei, Fotografie und Architektur" von "Buch Kultur und Lifestyle" habe ich nicht wenige Bücher von Taschen rezensiert und bin immer wieder vom hervorragenden Preisleistungsverhältnis der Produkte angetan.

Sich mit dieser Sonderaktion zu befassen, kann ich jedem, an tollen Bildbänden, Kultur und Lifestyle interessierten Menschen nur wärmstens ans Herz legen.

Mein  Spezialtipp: Hieronymus Bosch. Das vollständige Werk Listenpreis € 99,99 Jetzt nur € 49,99 Spare € 50.

Das Buch ist ein Traum. Hier meine Rezension dazu: http://helga-koenig-kunst.blogspot.de/2013/12/rezensionhieronymus-bosch-das.html

Helga König

Hier  die Links: 



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Verlost wird zu diesem Ereignis der soeben erschienene Band Mario Testino. In Your Face.



Schreiben Sie, um an der Verlosung teilzunehmen einfach eine E-Mail mit dem Betreff  Mario Testino an :

c.henrich@taschen.com Taschen schickt dem Gewinner dann das Buch.



Mittwoch, 17. Dezember 2014

Meine Empfehlung: Goethe und 'Rembrandt der Denker'- Ausstellung vom 18.12. 2014 bis zum 8.3.2015

Gestern fand die Pressekonferenz und die Ausstellungs-vorbesichtigung zur Ausstellung - Goethe und 'Rembrandt der Denker'- im Frankfurter Goethehaus -  Freies Hochstift statt. 

Gezeigt werden dort vom 18.12.2015 bis zum 8.3.2015 Radierungen Rembrandts aus der Graphischen Sammlung der Klassik Stiftung Weimar. 

Kuratiert wird die Ausstellung von Petra Maisak und Nina Sonntag und zwar in Kooperation mit der Graphischen Sammlung der Klassik Stiftung Weimar. 

Anne Bohnenkamp und Petra Maisack führten kurz in die Thematik ein und ließen dabei nicht unerwähnt, dass der Arbeitskreis selbstständiger Kultur-Institute e.V. (Aski) und die Botschaft des Königreichs der Niederlande als Förderer auftreten. 

 Petra Maisack, Anne Bohnenkamp
Foto: Helga König
Die Kuratorinnen erläuterten bei der Vorabbesichtigung die gezeigten Werke ausführlich. Für Interessierte, die einen Eindruck von der Präsentation haben möchten, aber nicht nach Frankfurt kommen können, empfehle ich das Begleitheft, das ich bereits rezensiert habe und das man im Goethehaus  erwerben kann: ISBN Nr: 978-3-9815599-8-2. 

Nähere Informationen zu diesem Begleitheft finden Sie in der Rubrik: "Kunst"  von  "Buch, Kultur und Lifestyle". 

Ich empfehle den potentiellen Besuchern der Ausstellung, sich ein wenig Zeit zu nehmen, denn zahlreiche der Radierungen sind winzig klein, enthalten jedoch viel Inhalt, den es zu studieren gilt. 

Es macht Sinn sich mit der Symbolik genau zu beschäftigen,  um zu begreifen, was Goethe meint, wenn er sagt, dass Rembrandt ein Denker war. 

Helga König


Dienstag, 16. Dezember 2014

Neueste Einzelausstellung der Künstlerin Iris Caren von Württemberg im Kunstflur der Speisemeisterei Schloss Hohenheim, bis Mitte Februar 2015

 Christoph Herzog von Württemberg
und Iris Caren Herzogin von Württemberg 
Foto:  Daniela Hillers
Im November wurde der Kunstflur des Sternerestaurants von Star- und TV-Kochprofi Frank Oehler regietechnisch an Iris Caren Herzogin von Württemberg übergeben und sogleich erfolgreich mit einer Ausstellung ihrer vorwiegend neuesten Fotoarbeiten (welche Kunstfreund Frank Oehler favorisierte) ausgestattet: Sie "hat diesen unsrer Meinung nach genial neu interpretiert", schreibt die Chefriege des exklusiven Genuss-Ortes in ihrem Magazin "Der Speisemeister". 

Seit Jahren wurde der Kunstflur bereits von namhaften Galerien und Künstlern bespielt, weshalb das neue Konzept, das Künstlerin Iris Caren von Württemberg im "Sinne der Metamorphose" sieht, aufhorchen lässt. Konkret bedeutet das, sie integriert passende oder ergänzende Kunstwerke in Ausstellungen, z. B. in ihre eigene laufende liess sie vor kurzem drei exquisite Designerleuchten aufstellen, die dem Kunstflur und der Ausstellung nun eine weitere besondere Note geben. Bei geplanten Gruppen- und Einzelausstellungen mit weiteren Künstlern kann dies bedeuten, "dass eine Skulptur, ein Objekt, oder ein Gedicht integriert werden während der Ausstellungszeit. Oder Arbeiten werden ausgetauscht, wenn etwas verkauft wurde und man es gleich haben möchte", so Iris Caren von Württemberg. 

Hinzu kommt, dass eine Vernissage zu einem speziellen Gourmet-Event wird, wie jenes erste im November, bei dem Sternekoch Frank Oehler ein 5-Gänge-Menü zu Weinen vom Weingut Rainer Schnaitmann den Gästen servierte. Hier treffen sich dann Kunst und Genuss pur. 

Die Arbeiten von Iris Caren von Württemberg wurden schon mehrfach in Galerien gezeigt und fallen sowohl durch Farbigkeit, Schwung und Transparenz auf. Ihre abstrakte Handschrift zieht sich durch all ihre Kunstwerke: Malerei, Zeichnung, Fotografie, ebenso durch ihre Lyrik. In der Fotografie hat sie eine sehr individuelle Herangehensweise zum Thema Abstraktion gefunden. Selbst ihre Städtebilder (Venedig, Korfu, Hamburg) zeigen jene Formensprache durch poetische Verwischungen, zarte Impressionen, oder fast dreidimensionale Motivwirkungen. Dabei arbeitet sie mit der Spiegelreflexkamera, manuell und ohne digitale Nachbearbeitung. 

In ihrer Ausstellung sind zum Vergleich auch kleine Zeichnungen zu sehen, die jene Formen, die in den speziell gedruckten und streng limitierten Fotografien auftauchen, erkennen lassen. Eine Besonderheit ist eine auf Leinwand gedruckte und mit Kreiden subtil ergänzte Fotoarbeit, ein Unikat, das den Kreis hin zur Malerei der Künstlerin gekonnt schließt.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Speisemeisterei, wie auch auf Anfrage zu sehen. Informationen unter: www.speisemeisterei.de oder über Facebook, die Homepage der Künstlerin: www.icvw.de (bei Interesse am Kunstflur-Ausstellungen/Vernissagen oder Kunstwerken Kontakt an: icvw@gmx.de). 

Text: R.B

 „Wings IV“, 2013 Fotografie










Vernissage im Kunstflur Speisemeisterei
Schloss Hohenheim,
  Fotograf: Josh von Staudach












 aus: Venedig-Serie, 2013,
im Kunstflur Speisemeisterei Schloss Hohenheim








 „Wings II“, 2013









 Iris Caren von Württemberg,
Frank Oehler
 Foto:  Daniela Hillers











Iris Caren von Württemberg mit Vernissagegast
und Musiker  (Ex-PUR Bandgründer) Roland Bless 

Foto: Daniela Hillers











 Iris Caren von Württemberg,
Frank Oehler, Regina M. Fischer
Foto:  Daniela Hillers




Vernissagegäste Landrat Karl Röckinger (Enzkreis, Pforzheim)
 links,  - Dr. Andreas Wagner, SWR-Sportchef Hörfunk (rechts)
Foto: Daniela Hillers




  Die Künstlerin mit Filmemacher Ingo Lazi und Dagmar von Münster-Lazi
 (Lazi Medien Stuttgart/Esslingen/Bodensee),  u. Peter Prange (rechts) 
Foto:) Daniela Hillers


 Iris Caren von Württemberg
mit Bestsellerautor und Vernissagegast 

Peter Prange
  Foto: Daniela Hillers










Donnerstag, 11. Dezember 2014

Vorankündigung: Der Autor Dieter Kühn wird am 1. Februar 2015 +++++ 80 Jahre alt.

Dr. Dieter Kühn
Foto: Jürgen Bauer
Am 1. Februar 2015  feiert der Autor Dieter Kühn seinen 80. Geburtstag. Auf dieses Ereignis möchte "Buch, Kultur und Lifestyle" schon heute hinweisen, nicht ganz grundlos, denn das schönste Geburtstagsgeschenk, das man einem Autor vermutlich machen kann, besteht darin, seine Bücher zu lesen.

Weihnachten steht vor der Tür und die S. Fischerverlage haben eine Vielzahl von Publikationen Dieter Kühns  für  Ihre Leserschaft in ihrem Programm zur Verfügung gestellt, auf die ich nachstehend verlinken möchte, damit Sie sich über das Werk einen Überblick verschaffen können. 

Dieter Kühn wurde am 1. Februar 1935 in Köln geboren und verlebte seine Kindheit und Jugend in Bayern, wo er in München dann das Gymnasium besuchte. 1955 legte er in Düren sein Abitur ab und studierte anschließend Anglistik und Germanistik in Freiburg, München sowie in Bonn. 

1964 promovierte er über Robert Musils Roman  "Der Mann ohne Eigenschaften". Zu dieser Zeit hatte er bereits Publikationen, Hörspiele und Funkessays auf den Weg gebracht. Ab 1965 arbeitete er als freier Schriftsteller. Fünf Jahre später verfasste er sein erstes Prosabuch, eine Biographie über Napoleon und 1971 dann sein erstes Romandebüt, mit dem Titel  "Ausflüge im Fesselballon". 1977 veröffentlichte Dr. Kühn  die erfolgreiche Biographie "Ich Wolkenstein", über den mittelalterlichen Ritter Oswald von Wolkenstein, der Auftakt seines Mittelalter-Quartetts wurde. 

Der Autor schrieb weitere große Biographien u.a. über Clara Schumann und Maria Sibylla Merian, zudem biographische Erzählbände und anderes mehr. Auch mit den Katastrophen des 20. Jahrhunderts hat sich Dieter Kühn  beschäftigt und bekundet dies  nicht zuletzt in  seiner Biographie über die ermordete Dichterin "Gertrud Kolmar“, deren Leben, Werk und die Zeit  in Auschwitz er nachzeichnet. 

2015 wird Kühn ein "Logbuch" aus Werkstattberichten, dokumentierten Gesprächen und Erinnerungen als Selbstporträt eines Schriftstellers vorlegen. Der Titel lautet: "Die siebte Woge". Das Buch wird ebenfalls bei den S. Fischerverlagen  erscheinen.

Der in Brühl in der Eifel lebende, fast noch jugendlich wirkende Dichter  hat viele Preise und Auszeichnungen erhalten,  in diesem Jahr gerade die Carl-Zuckmayer-Medaille. 

Sich mit Werken von Dieter Kühn zu befassen, heißt in die Geschichte neugierig  ein- und kenntnisreicher wieder aufzutauchen.

"Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf" (Thomas Hobbes) Dem ist nichts mehr hinzuzugügen als die Empfehlung nachstehende Bücher zu lesen, um zu erahnen, weshalb das so ist.

Anbei der Link zu den Büchern Dieter Kühns, aufgelegt bei den S. Fischer-Verlagen http://www.fischerverlage.de/suche?text=Dieter+K%C3%BChn&max=10. Sie können dort direkt beim Verlag die Publikationen des  Geburtstagskindes ordern oder aber beim Buchhändler um die Ecke Ihren Kauf tätigen.

Helga König

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Kurzer Bericht zur Lesung von "#Nüchtern" von #Daniel_Schreiber am 2.12. 2014 um 19.30 h im #Literaturhaus_Frankfurt

 Foto: Helga König
Im Literaturhaus Frankfurt fand gestern Abend im kleinen Saal die Lesung des Essays "Nüchtern" von Daniel Schreiber statt, ein Text, den ich dieser Tage gerade  "Buch, Kultur und Lifestyle“ rezensiert und empfohlen habe.

Moderiert wurde die Lesung seitens Florian Balke von der F.A.Z.

Der sehr sympathische, erfrischend natürliche  und dabei erfreulich eloquente Autor berichtete von seiner Herkunft (ein Dorf in Mecklenburg- Vorpommern)  und seinem  schulischen und beruflichen Werdegang, seinen Jahren in den USA und seiner Begegnung mit der vor  10 Jahren bereits verstorbenen amerikanischen Schriftstellerin, Essayistin, Publizistin und Regisseurin Susan Sontag, über die er vor 7 Jahren eine hervorragende, vielgelobte Biografie verfasst hat, die einzige vollständige Biografie, die es überhaupt über die berühmte Literaturkritikerin gibt. 

Schreiber berichtet wie er damals in den USA allmählich immer mehr mit der Droge Alkohol in Berührung kam, später wohl auch rauchte sowie auf Feten andere Drogen nahm und ein Leben führte, das er, vor allem was die Entgleisungen im Rauschzustand und sein morgendliches Verkatertsein anbelangt, so irgendwann nicht mehr führen wollte. 

Schreiber las zwei Kapitel aus seinem  Buch vor, das trotz  seines teilweise Sachbuchcharakters sehr viel Posie enthält, die die hohe Sensiblität des Autors subtil verdeutlicht, aber auch zeigt, welch weltoffener Mensch er ist.

Im Gespräch mit Florian Balke versuchte er die  Problematik des Gesellschaftstrinkens näher auszuleuchten und zu zeigen, dass es sich beim Alkohol letztlich um eine Droge handele und der Alkoholsüchtige ein Kranker sei, der lichte Momente der Erkenntnis nutzen möge, sich endgültig von der Droge zu lösen, denn für einen Süchtigen gäbe es wohl nur ein vollständiges Nein zum Alkohol, weil er ansonsten immer wieder in die Abhängigkeit hineinrutsche und selbstgesetzte Grenzen überschreite. 

Wie Schreiber von seiner Droge loskommt, schreibt er in seinem Buch sehr ausführlich. Der vormalige Gesellschaftstrinker mit einer Affinität zu guten Weinen begreift dies als Gnade und hat sich deshalb auch das Wort "GRACE"  auf sein Handgelenk tätowieren lassen, um immer wieder an diesen Gnadenakt, der ihm Freiheit und Glück zurückbrachte, erinnert zu werden. 

Unnötig fand ich, dass der Moderator sich als Homosexueller outete. Es gab wirklich keinen Grund seine persönliche sexuelle Ausrichtung zum Thema zu machen, denn es ging um Daniel Schreiber und sein gelungenes Buch “Nüchtern“ und nur darum. 

Helga König