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Montag, 13. Juli 2015

Bericht über die Geburtstagsfeier des #Dalai_Lama in Wiesbaden, 12.7.2015

 Dalai Lama
im Kurpark Wiesbaden, 12.7.2015
Gestern feierte seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama im Kurpark in Wiesbaden gemeinsam mit etwa 7000 Gratulanten seinen 80. Geburtstag. Der Friedensnobelpreisträger residierte im Fünf-Sterne-Luxus-Hotel "Nassauer Hof", der an eine Festung erinnerte.

Deutsche Polizeikräfte und asiatische Sicherheitsleute sorgten für eine Atmosphäre, die dort Gedanken an Spiritualität nicht zuließen. 

Vor dem Nassauer Hof demonstrierten über Stunden Hunderte von Personen, darunter viele buddhistische Mönche und skandierten gebetsmühlenartig die gleichen Sprüche, aus denen hervorging, dass der Buddhismus durch Lügen zu einem politischen Geschäft gemacht werde. Sie verteilten Flugblätter und Informationsmaterial, während der eingetragene Verein  "Freund für einen Freund e.V." auf der Terrasse des Hotel-Restaurants "Orangerie" es sich fast provozierend gut gehen ließ und dadurch Wasser auf die Mühlen der Protestierenden  gab. Nicht sehr weise.

Terrasse des Hotels Nassauer Hof
Bildmitte: Roland Koch (ehem.
Ministerpräsident  Hessens)
Die Kulisse, die ich sah, gefiel mir nicht. Sie wurde dem Geist des Buddhismus nicht gerecht.

Die Sicherheitsvorkehrungen im Kurpark waren aberwitzig. Teilweise stiegen Leute über Zäune, um auf das Parkgelände zu gelangen, während am Eingang absurd pingelige Kontrollen durchgeführt wurden, die man so selten erlebt und die mit all dem, was man in Dalai Lamas Büchern liest- ich habe viele davon auf "Buch Kultur und Lifestyle" vorgestellt- nichts gemein haben.

Hier in Wiesbaden wurde latente Angst und Unwohlsein produziert, ungewöhnlich für diese normalerweise gelassen wirkende Landeshauptstadt und kontraproduktiv für den Geist des Buddhismus.

 Demonstranten vor dem "Nassauer Hof".
Im  Vordergrund Claudia Roth auf
dem Weg zum Kurpark
Ich selbst hatte Gelegenheit einen jungen Menschen kennenzulernen und mir dessen Lebensgeschichte anzuhören. Er erzählte mir von seinem Vater, der ein Jahr in Asien lebte, um buddhistischer Mönch zu werden. Der junge Mann war schwerbehindert, erweckte in mir den Eindruck, dass er sein Leid überwunden hatte. Seine offene Herzlichkeit und Gelassenheit berührte und versöhnte mich mit der Hektik, die ich vor dem Nassauer Hof erlebte. In diesem freundlichen Menschen zeigte sich jenes buddhistische Denken, das die Aura des Nassauer Hofs an diesem Tag vermissen ließ.

Im Kurpark dann saß der Dalai Lama auf der Tribüne im hinteren Bereich abgeschirmt von vielen Sicherheitskräften auf einem Sessel, der an einen Königsthron erinnerte, umgeben von orangefarbenen Gladiolensträußen, deren Bedeutung Kraft und Liebe aber auch immenser Stolz sein soll.

 Claudia Roth
Bevor seine Heiligkeit etwas sagte, sprachen Politiker Begrüßungsworte. Dabei überzeugte Claudia Roth als einzige, weil Begeisterung glaubhaft aus ihr sprach. Bei aller Theatralik: Diese Frau hat viel Herz.

Der Dalai Lama appellierte an das Mitgefühl, an Toleranz und an Liebe als zentralen Wert, appellierte zudem an den Geist der Einheit Europas, gerade jetzt in der Krise.

Er berichtete von einem Einsiedler, der ihm in einem Kloster in Südfrankreich begegnet ist und der offenbar die reine Liebe lebte. Von ihm war er sehr angetan.

Werte zu entwickeln und einen Egoismus, der sich negativ gegen andere richte, zu minimieren, stattdessen positives Selbstbewusstsein zu kultivieren, um dessen Kraft für die Gemeinschaft einzusetzen, darum gehe es im Leben.

Gefallen hat mir als der Achtzigjährige, während andere gesprochen haben, immer wieder  für Sekunden vorbeilaufende Kinder beobachtete und sich augenscheinlich über die kleinen Hoffnungsträger freute.  Das waren Momente, wo er ganz bei sich und er selbst war.

 Die Tribüne
Man kann nur hoffen, dass bei den Herren Politiker und den Managern im feinen Zwirn (durch ein ungewöhnliches Accessoire- ein buntes Perlenkettchen am Handgelenk- für den Geburtstag aufgepeppt), die Botschaften des Dalai Lama angekommen sind und sie mit dem Ablegen dieser buddhistischen Devotionalie gestern Abend nicht auch zugleich die Botschaften ad acta gelegt haben.

Meine Erwartungshaltungen am gestrigen Tag wurden leider nicht erfüllt. Ich erhoffte Spiritualität und wurde mit Machtgebaren konfrontiert, das bekanntermaßen der Totengräber von Spiritualität ist. Am Abend las ich dann erst einmal ein Buch des Dalai Lama und sah ihn im Geiste den Kindern zulächeln.

Helga König

Sonntag, 21. Juni 2015

@WeinZeitiges 06-15 WeinZeitiges von Jeanet G.Bruining - WeinWanderungen informieren über Aktuelles

  Jeanet G. Bruining
Foto; www.kein-korkschmecker
1995-2015 Das Laufende Weinseminar Schritt für Schritt durch die Weinkulturlandschaft Südtirols

Jeder braucht seinen Süden - 20 Jahre Weinseminar in Südtirol

Südtirol - Ort der Gegensätze. Als Höhlenforscherin kam ich Anfang der 1990er in diese faszinierende Region für die Erdpyramiden. Ich genoss die für mich überraschende Landschaft und wanderte über Bozen in den Süden.

Jausenstationen am Berg, Schlösser und Burgruinen, uralte Pfade und Plattenwege, mittelalterliche Kirchlein mit kostbarsten Fresken - all diese Stellen raubten mir allesamt den Atem. Denn fast alles Schöne befindet sich hoch über den Tälern.

Ich begegnete Menschen die diese Freude mit mir teilten. Überall in Südtirol kam es zu Gesprächen mit teils blaubeschürzten Männern und Frauen damals häufig noch mit traditoneller Haartracht. Sie, die Gastwirte und Köche öffneten mir neue Erfahrungswelten, gaben bereitwillig und mit leuchtenden Augen ihre Empfehlungen weiter.

Der südtiroler Wein schmeckte mir, manche Winzer brachten mir Vernatsch und Lagrein, die typischen Sorten, in ihren Variationen näher. Seit 1991 veranstaltete ich bereits WeinWanderungen in Deutschland und ich war interessiert, wie Wein in den Tälern vor den Dolomiten funktioniert. Der Groschen für Südtirol musste doch irgendwann einmal fallen.... Dann fiel er aber felsensicher! 

Juni 1995 startete in Terlan die Première für das Laufende Weinseminar Südtirol, es wurde unvergesslich.

Wir kamen zu Kellerei Terlan, zu Kellerei St.Michael, zu Schloss Schwanburg, zu Kellerei Gries, zu Schlosskellerei Tiefenbrunner und zu Kloster Neustift. Die ganze Vielfalt Südtirols Weinkulturlandschaften erwanderten wir über die Jahre von den Standorten Terlan, Vilpian, Tramin, Bozen, Eppan Berg, Barbian-Dreikirchen, Partschins, Kaltern, Brixen, Karthaus und Meran. Hunderte von Weinverkostungen bei über 50 renommierten Kellereien, Freien Weinbauern, ebenso "Junge Talente“ und "Außenseiter".

30. Juni 2015 Jubiläumsprobe auf der Haselburg in Bozen

Diese spannenden 20 Jahre möchte ich jetzt in Bozen in einer - wie ich sie nenne "Jeanet Bruining-20-Jahre-Probe" Südtirol schmeckbar, das Erlebte nacherlebbar werden lassen. Und Sie können dabei sein. Auch dabei ist Hartmann Donà, damals Kellermeister der KG Terlan bei der ersten legendären Weinverkostung 1995.

30. Juni 2015 Jubiläumverkostung auf der Haselburg in Bozen

Ich lade Sie herzlich ein zur "Jeanet Bruining-20-Jahre-Probe"Dienstag 30. Juni 2015, ab 14 Uhr.----- Location: Haselburg, Bozen.

Anmeldungen bis 27. Juni an info@weinwanderungen.org oder 0175-4758035. 

Sommelière Christine Mayr aus Bozen und Winzer/Berater Hartmann Donà aus Tscherms besprechen folgende interessante Weine:

1983 Kellereigenossenschaft Girlan, Vernatsch aus Gschleier von Alten Reben 
1995 Landesweingut Laimburg, Cabernet Riserva 
1995 Untermoserhof, Georg Ramoser, St. Magdalener klassisch
1999 Loacker Tenute, Tasnim Sauvignon blanc 
2002 Kellerei Terlan, Terlaner Weissburgunder
2003 oder 2004 Griesbauerhof, Georg Mumelter, St. Magdalener 
2004 Alois Lageder, Chardonnay LÖWENGANG 
2004 Haderburg, Alois Ochsenreiter, Gewürztraminer Obermairlhof 
2006 Weingut Stroblhof, Blauburgunder Riserva 
2007 Weingut Unterortl, Familie Aurich, Vinschgau Weissburgunder
2007 Hartmann Donà, DONÁ ROUGE, Vernatsch alte Reben
2009 Clemens Waldthaler, Rosso RAUT 
2010 Kellerei Schreckbichl, Siebeneich Merlot Riserva
2011 Kellerei Bozen, Lagrein Riserva Taber 
2011 Kellerei Meran Burggräfler, Vinschgau Blauburgunder
2011 Weingut Falkenstein, Franz Pratzner, Vinschgau Gewürztraminer (vendemmia tardiva) 
2011 Kellerei Kurtatsch, Merlot Brenntal 
2012 Kellerei Nals Margreid, Pinot Grigio PUNGGL 
2012 Tiefenbrunner, Müller-Thurgau Feldmarschall von Fenner 
2012 Augustiner Chorherrenstift Neustift, Eisacktaler Veltliner Praepositus 
2013 Tiefenbrunner, Müller-Thurgau Feldmarschall von Fenner 
2013 Tiefenbrunner, Chardonnay Turmhof
2013 Kellerei Bozen, St.Magdalener Moar
2014 Tiefenbrunner, Chardonnay Turmhof
2014 Kellerei St. Michael/Eppan, Sauvignon Sanct Valentin 
2014 Kellerei Bozen, Lagrein Rosé 
Eisacktaler Kellerei
Röckhof

Um die Kosten vor Ort einigermaßen zu decken, berechnen wir einen geringen Beitrag in Höhe von 
€ 30,- pro Person. Dieser beinhaltet den Genuss hochwertiger und gereifter Weine, Wasser und einen kleinen Snack. Teilnahme gegen Vorkasse. Bitte überweisen Sie nach Erhalt der Bestätigung den Betrag auf das Konto Nr. IBAN: DE82 5001 0517 5407 7698.65, BIC: INGDDEFFXXX Jeanetta Bruining.

EOS, Büro Weinwerbung der Handelskammer Bozen für ihre freundliche Unterstützung. 

Herzliche Grüße,

Ihre Jeanet G. Bruining

Samstag, 23. Mai 2015

Event: Ausstellung – Konzerte KULTURLESE IM WILHELMSHOF 30. Mai bis 7. Juni 2015

Siebeldingen; Weinflaschen, Rüttelpulte und Holzfässer machen im Wilhelmshof Platz für die bildenden Künste angesehener Maler, Bildhauer und Goldschmiede. 

Während sich 51 Wochen im Jahr im Wilhelmshof alles rund um den Wein und Sekt dreht und rüttelt, nimmt sich Familie Roth-Ochocki in der Fronleichnamswoche eine Auszeit und widmet sich den Künsten, Jazz- und klassischen Konzerten und mit den zahlreichen Gästen dem Genuss.

Am 30. Mai ab 15 Uhr führt Dr. Jörg Katerndahl in die Ausstellung ein:

Gerd Sedelies (Jg. 1976, Architekturstudium in Aachen, seit 2012 Professur im Bereich „Freie Darstellung“ an der Beuth Hochschule für Technik, lebt und arbeitet in Berlin) zeigt Malerei und Zeichnungen im Spannungsfeld von Farbfläche und linearer Figur.

Die Arbeiten sind in Sedelies Augen eine Suche und ein Prozess. Sie sind Ergebnisse der letzten Dekade, in denen er sich intensiv mit verschiedenen Themen, Techniken und Medien beschäftigte. Immer auf der Suche nach neuen Ideen, Inspirationen und Formsprachen entwickelt er seine gestalterische Handschrift weiter und nutzt dies auch als Inspiration für die Lehre.

Michaela Wiecek
Ich bewege mich als Gestalter ständig zwischen den Ebenen der Wahrnehmung und Erfindung, zwischen 2-Dimensionaler Darstellungsebene und 3-Dimensionalem (RAUM), zwischen Linie und Fläche, Farbe oder Grauwert, dem Analogen und dem Digitalen. Das Oszillieren zwischen diesen Polen fasziniert mich“, so Gerd Sedelies über seine Arbeit.

Meike Porz (Jg. 1960, Studium der Malerei an der Kunstakademie Mainz und der Ecole des Beaux-Arts Montpellier, zweites Staatsexamen für Bildende Kunst und Geografie, lebt und arbeitet in Landau/Pfalz) zeigt eine Auswahl ihrer neuesten Gemälde und Druckgrafiken, u.a. auch Lithografien zum Thema "Wein".

Eberhard Linke (Jg. 1937, Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart, 1974-2002 Professur an der Fachhochschule Mainz, lebt und arbeitet in Flonheim) zeigt beispielhafte Einblicke in die gestalterische Vielfalt seiner figürlichen Terrakotta/Bronze-Skulpturen.

Die Gruppe Goldrand ist ein loser Zusammenschluss Karlsruher Goldschmiede und Schmuckdesigner, die den Austausch und die Inspiration mit den Kollegen suchen.

Der künstlerische Ausdruck der Schmuckstücke ist so vielfältig wie die Goldrand-Mitglieder. Jeder hat seinen eigenen Stil. So entstehen sehr bunte Ausstellungen, in denen eine Vielfalt von Unikaten unterschiedliche Perspektiven zu ein und demselben Thema zeigen. Von den zehn Gründungsmitgliedern stellen folgende drei Ihre Arbeiten aus:

Michaela Wiecek (Jg. 1969, Goldschmiedemeisterin, Pforzheim), zeigt individuell und fein gestaltete Schmuckobjekte auf hohem Niveau. Kennzeichnend für Susanne Högner (Jg. 1962, Diplom-Schmuckdesignerin, Karlsruhe) sind organisch anmutende, weiche und klare Linien sowie Arbeiten mit spielerisch beweglichen Elementen. Flächiges Ausgangsmaterial wird durch Falzen, Biegen, Schmieden und Falten plastisch verformt zu leichten Objekten mit skulpturhaftem Charakter. 

 Müller-Quade- Ringensemble/
Elisabeth Müller-Quade (Jg. 1967, Goldschmiedemeisterin, Karlsruhe) stellt traditionell handwerklichen Schmuck und kleine Objekte her - ohne Laser und CAD. Bei Ihren jüngsten Arbeiten lässt Sie sich von der Natur inspirieren. Müller- Quade nimmt Pflanzenteile wie morbide Äste, Schachtelhalm oder gar Wasseroberflächen auf um Sie in Silber darzustellen. Sie reizt das Spiel von Licht und Schatten, aber auch die Fülle der Gestaltungsmöglichkeiten des Sterlingsilbers, aus dem Sie beispielsweise durch weißsieden oder oxidieren wunderbare Effekte erzielt. Im Rahmen Ihres Schaffens haben sich verschiedene Linien entwickelt, die Ihre Wandlungsfähigkeit und Ihren liebevoll ironischen Blick auf Ihre Umwelt zeigen. Dazu gehören neben dem klassischen Schmuckschaffen mit Palladium und Edelsteinen Ihre „Bambel-Brochen (Email), Ihr Raumschmuck in Form der Mirakelkästchen und Märchenfiguren. 

"Diese Schmuckstücke sind frei. Sie sind unabhängig in Ihrer Verwendungsform und befreit von konventionellem Schmuckdesign.“, so Elisabeth Müller-Quade über Ihre Arbeit.

KULTURLESE IM WILHELMSHOF 

30. Mai bis 7. Juni 2015

Ausstellung täglich geöffnet von 10.00 - 18.00 Uhr 
Sa. 30. Mai, 15 Uhr VERNISSAGE 
So. 31. Mai, 11 Uhr 
JAZZ AM SONNTAG 
Mi. 3. Juni, 18 Uhr AFTER WORK ART *
Do. 4. Juni, 11 Uhr MATINEE 
Fr. 5. Juni, 19.30 Uhr WEIN-KÄSE-DEGUSTATION 
* So. 7. Juni, 11 Uhr SCHLUSSAKKORD 
(*nur nach Anmeldung) 
Weitere Informationen unter www.kulturlese.de 
Wilhelmshof Wein- und Sektgut 
Queichstr. 1 
76833 Siebeldingen 
Tel. 06345-919147


Bilder: Weingut Wilhelmshof

Freitag, 22. Mai 2015

Ankündigung Event: 29. Kulturlese im Wilhelmshof

 Barbara Roth (Betriebsleiterin),
Thorsten Ochocki (Kellermeister) 
Sehr geehrte Freunde des Wilhelmshofes,
wir laden Sie herzlich ein zur Kulturlese im Wilhelmshof vom 30. Mai - 7. Juni 2015.

29. Kulturlese im Wilhelmshof

Samstag, 30. Mai, 15.00 Uhr - Vernissage

Renommierte Künstler stellen Ihre Arbeiten in den alten Gutsräumen aus: Prof. Gerd Sedelies (Malerei, Zeichnungen), Meike Porz (Malerei, Lithografie), Prof. Eberhard Linke (Skulpturen) und die "Goldrand" - Goldschmiede Susanne Högner, Elisabeth Müller-Quade, Michaela Wiecek (Unikatschmuck). Dr. Jörg Katerndahl kommentiert die ausgestellten Werke.

Es erwartet Sie eine sehenswerte Ausstellung im Kreise der Künstler, begleitet von moussierenden Weinen in den neuen Räumlichkeiten. Die Ausstellung ist vom 30. Mai bis 7. Juni täglich von 10.00-18.00 Uhr geöffnet.

Sonntag, 31. Mai, 11.00 - 15.00 Uhr - Jazz am Sonntag

Jazz-Konzert mit der niederländischen Band Thelonious 4 - bei gutem Wetter open-air. Die international besetzte Band (Andreas Metzler/ Schweiz, Iman Spaargaren/ Niederlande, Guillermo Celano/Brasilien, Jurjen Bakker/Niederlande) ist auf ihrer Europa-Tour zu Gast in Siebeldingen. Komponist und Tenorsaxophonist Spaargaren ist einer der wichtigsten Interpreten in den Niederlanden, so das Magazin Jazzflits. Die Mischung aus Tenorsaxophon und elektrischer Jazzgitarre gibt Monks Musik einen brillianten modernen und erfrischenden neuen Klang den das Ensemble mit hohem Anspruch genügt.

Kulinarisches von unseren Gastköchen aus der Frohnmühle/Haßloch und Konditor Blums hausgebackene Kuchen, Eintritt: Musikbeitrag 5 € / Person, ab 15 Uhr frei

Mittwoch, 3. Juni, 18.00 Uhr - After-Work-Art

Genießen Sie inmitten der Ausstellung die neu-arrangierten Cover-Songs mit Einflüssen aus Pop, Country, Rock des Pfälzer Trios "dto." (Gesang, Gitarre, Bass, Percussion), das Flying Dinner unseres Gastkochs Matthias Goldberg und den lauen Sommerabend in unserem Innenhof. 40 € / Person inkl. Getränke und Menü. Nur nach Anmeldung bis 27. Mai: www.kulturlese.de


Donnerstag, 4. Juni (Fronleichnam), 11.00 Uhr - Matinee

mit dem Streich-Quartett Gémeaux. Das international besetzte wie auch international ausgezeichnete Quartett, 2003 in Basel gegründet, zählt heute zu den führenden Ensembles seiner Generation.

Arisa Fujita, Viktor Stenhjem, Violinen

Sylvia Zucker, Viola
Matthijs Broersma, Violoncello
Sie spielen Stücke von Joseph Haydn und Johannes Brahms.

Gerne reservieren wir Ihnen Konzert-Plätze und/oder im Anschluß einen Tisch zum Mittagaessen á la carte von unseren Gastköchen. Eintritt Konzert: 12 € / Person

Freitag, 5. Juni, 19.30 Uhr - Wein-Käse-Degustation

Köstlich: die Kombination von ausgesuchten Rohmilchkäsen mit ausdrucksvollen Weinen und edlen Sekten. Die kleinen exzellenten Hersteller geben Einblick in ihre Herstellung und erklären kompetent und unterhaltsam auf dieser kulinarischen Entdeckungsreise Ihre Käse. Entdecken Sie an diesem Abend ungewöhnliche Geruchs- und Geschmacks-Erlebnisse.

Anmeldung bis 29. Mai. 45 € / Person, Reservierung erfolgt nach Zahlungseingang. Nur nach Anmeldung www.kulturlese.de

Sonntag 7. Juni, 11.00 – 14.00 Uhr - Schlussakkord

Die vier Herren begleiten im weitläufigen Innenhof unseres Gutes klangvoll und swingend den letzten Blick auf die ausgestellten Werke. In entspannter Atmosphäre erleben Sie noch einmal Kunst und Genuss in schönster Harmonie. Ein herrliches Sonntagsvergnügen mit Spezialitäten unserer Gastköche und hausgebackenen Kuchen.

 Musikbeitrag: 5 €, ab 14 Uhr Eintritt frei

Weitere Informationen und Impressionen finden Sie unter www.kulturlese.de
Wir freuen uns auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen anregende und genussvolle Stunden im Wilhelmshof.

Ihre Familie Roth & Ochocki
Wein- und Sektgut Wilhelmshof
Queichstr. 1
76833 Siebeldingen
Tel.: 06345 - 91 91 47
Fax: 06345 - 91 91 48
kontor@wilhelmshof.de
www.wilhelmshof.de
www.kutlturlese.de

Samstag, 16. Mai 2015

Die "Jeanet Bruining-25-Jahre-Probe" in Frankfurt am 22. Mai 2015

 Jeanet G. Bruining
Foto; www.kein-korkschmecker
@WeinZeitiges 05-15

WeinZeitiges von Jeanet G.Bruining - WeinWanderungen informieren über Aktuelles

Die "Jeanet Bruining-25-Jahre-Probe" in Frankfurt am 22. Mai 2015

"Herr Franz", PresseClub, Ulmenstraße 20

2015 gibt es das "Laufende WeinSeminar" 25 Jahre. Natürlich möchte ich das groß feiern.

Als ich 1990 mit den ersten Erkundungstouren begann, spürte ich, dass meine Idee neu war - und vor allem, dass sie überall auf ein positives Echo stieß. Und so startete ich 1991 in der Pfalz mit 5 Teilnehmern die WeinWanderungen. Und jetzt, 2015 sind es unglaubliche 25 Weingebiete mit fantastischen 275 Weingütern, die wir besucht haben. Darunter viele renommierte Betriebe und ebenso "Junge Talente“ und "Außenseiter". Diese spannenden 25 Jahre möchte ich jetzt in Frankfurt in einer - wie ich sie nenne "Jeanet Bruining-25-Jahre-Probe" Deutschland und einen Monat später 20 Jahre Südtirol in Bozen schmeckbar, das Erlebte nacherlebbar werden lassen.

Ich lade Sie herzlich ein zur "Jeanet Bruining-25-Jahre-Probe"

Freitag 22. Mai 2015, ab 14 Uhr.
Location: "Herr Franz“, Ulmenstraße 20 (im PresseClub), Westend.

Anmeldungen bis 20. Mai an info@weinwanderungen.org oder 069-7241383 + 0175-4721155. Sommelier Oliver Donnecker, Restaurant Heimat und Winzerin Luise von Racknitz-Adams, Weingut 

Von Racknitz besprechen folgende fantastische Weine: 

Zu diesem Zeitpunkt fehlten noch Jahrgänge und Weinanbaugebiete. Wir rüsteten 2001, 2006, 2010 und 2014 nach. Was ist los mit 1991 und 2000?

Um die Kosten zumindest vor Ort einigermaßen zu decken, berechnen wir einen geringen Beitrag in Höhe von € 50,- pro Person. Dieser beinhaltet den Genuss hochwertiger und gereifter Weine, Wasser und einen kleinen Snack. 

Teilnahme gegen Vorkasse. Bitte überweisen Sie nach Erhalt der Bestätigung den Betrag auf das Konto Nr. IBAN: DE82 5001 0517 5407 7698.65, BIC: INGDDEFFXXX Jeanetta Bruining. Die Anzahl der Plätze ist limitiert.

Am Abend lädt ab 20 Uhr Weinrestaurant HEIMAT
zur Fortsetzung in sein Lokal an der Berliner Straße 70 
in der Frankfurter Innenstadt.
Die anspruchsvolle Küche bietet für Gäste der Veranstaltung "25 Jahrgänge WeinWanderungen"
ein saisonales 3 Gang Menü und viel Weinfreude

zum Liebhaberpreis von € 50,-, Wasser inklusive.

Anmeldung bis 20. Mai erbeten: info@weinwanderungen.org oder 069-7241383 + 0175-4721155. Auch hier gilt: die Anzahl der Plätze ist limitiert.

Samstag 23. Mai
RHEINGAU

Samstagmorgen geht es morgens ins Rheingau nach Hochheim auf eine Wanderung durch die Hochheimer Weinlagen mit anschließender Weinprobe im 

Weingut Künstler: Verschiedene Hochheimer Lagen im Jahrgangsvergleich. 

Den Beitrag von € 35,- bitten wir Sie, vor Ort zu bezahlen.

Anmeldung bis 20. Mai erbeten: info@weinwanderungen.org oder 069-7241383 + 0175-4721155.
WEINSINN

Samstag 23. Mai 20.00 Uhr: großes Wein-Diner mit 8 Weinen. Zu Vorspeise, Zwischen- und Hauptgang regen jeweils zwei korrespondierende oder kontrastierende Weine zur persönlichen Geschmacksorientierung an. Auch im Weinsinn schlägt das Herz für Wein, für feine Küche und Gastfreundschaft.

Eine unschlagbare Kombination mit 25 Jahre WeinWanderungen.
Preis: € 150,- inklusiv Weine, Wasser, Kaffee.

Anmeldung erforderlich: info@weinwanderungen.org oder 069-7241383 + 0175-4721155.
Die Anzahl der Plätze ist stark limitiert.
Ich freue mich auf Sie!

Herzliche Grüße

Jeanet G. Bruining

>>kein-korkschmecker Interview mit Klaus Feldkeller Wanderungen zum Wein: Jeanet G. Bruining >>Buch, Kultur und Lifestyle Helga König im Gespräch mit Jeanet G. Bruining Jeanet G.Bruining WijnWandeltochten Postbus 63517 2502 JM Den Haag 070-3620707 BTW: NL.184.16.421.B01 KvK: 27369087 Alle Inhalte sind urheberrechtlich geschützt. © wijnwandeltochten.org/weinwanderungen.org

Donnerstag, 14. Mai 2015

Event: Ausstellung „I`ll Be there Forever”- The Sense of Classic- Kuratiert von Cloe Piccoli- Palazzo Cusani – Via Brera, 15 – Mailand- 15.05- 04.06.2015

Ab dem 15. Mai findet im Palazzo Cusani die Ausstellung "I`ll Be There Forever/The Sense of Classic" statt. Es handelt sich dabei um eine von Aqua di Parma konzipierte und produzierte Ausstellung. 

Einige Düfte dieses Hauses habe ich auf  "Buch, Kultur und Lifestyle" Bereich: Mode, edle Düfte und Accessoires bereits vorgestellt und habe  auch ein Interview mit Laurence Balshüsemann-Beilin, Managerin von ACQUA  DI PARMA realisieren können. 

Der Palazzo Cusani wurde im 17. Jahrhundert in der Via Brera im historischen Zentrum von Mailand erbaut. Die dortig gezeigte Ausstellung möchte den andauernden Dialog zwischen Klassik und zeitgenössischer Kunst in den Werken einiger der interessanten Künstler von heute veranschaulichen. 

Bei diesen Künstlern handelt es sich um: Rosa Barba, Massimo Bartolini, Simone Betri, Alberto Garutti, Armin Linke, Diego Perrone und Paola Pivi. 

Kuratorin der Ausstellung ist Cloe Piccoli, die italienische Kunstkritikerin und Art Director von Aqua die Parma Contemporary Art Projects. Schirmherren sind das italienische Außenministerium, die Stadt Mailand und die Akademie der schönen Künste von Brera. 

Ziel der Ausstellung ist es,  zu untersuchen, wie zeitgenössische Kunstwerke von der Klassik inspiriert wurden. Veranschaulicht wird, wie Künstler ein Konzept aufgreifen, das in verschiedenen geographischen Gebieten und Epochen stets aufs Neue angewendet wurde, zwar auf unterschiedliche Art und Weise, so doch stets unter Berufung auf die Tradition der griechischen Antike, der Renaissance und diverser Facetten der Moderne. 

Paola Pivi, Carla Accardi
Once upon a Time
Die Künstler dieser Ausstellung schaffen Kunstwerke speziell für Räume und Innenhöfe des Palazzo Cusani und für den Radetzky Ballsaal auf der Etage des piano nobile. Dabei interpretieren sie den Begriff Klassik neu, indem sie Bezug nehmen auf verschiedene Epochen und Orte. Sie nutzen unterschiedliche Werkstoffe und Technologien. Diese machen es möglich, dass der Begriff Klassik eine außergewöhnlich weitreichende Bedeutung erhält. 

Gezeigt werden Skulpturen, riesige Installationen, Filme, Gemälde und Fotografien. Auf diese Weise entwickeln die Künstler die Ideen der Renaissance weiter, bewegen sich auf den Spuren von Giotto und Leonardo, verweisen auf Filme von Tarkowski und Fellini, überdenken die klassische Architektur der Akropolis in Athen bis zum Tal der Tempel in Agrigento und beziehen sich dabei auf Carlo Scarpa und die visionäre Architektur von Herzog de Meuron. 

 Diogo Perrone
La Fusione della Campagna
Das Konzept "Klassik" stellt in erster Linie eine besondere Facette der italienischen Identität dar, doch das Thema bezeugt auch internationale Relevanz. Spannend ist die Neuinterpretation alter Klassikthemen wie Porträts, Landschaften, Architektur, Licht- und Konzeptinstallationen, in universellen Visionen und kleinen Details mit verschiedenen Werkstoffen, alten und neuen Techniken und modernen Technologien. 

Ein Besuch der Ausstellung empfehle ich nachdrücklich.

Der Eintritt ist frei.

15.05- 4.6. 2015 Palazzo Cusani, Via Brera, 15- Mailand  "Ill be there Forever."

H. K.

Dienstag, 28. April 2015

Impressionen von der 2015 VDP.Weinbörse- Rheingoldhalle Mainz 26. und 27. April 2015

 Jörg Lanius,  Weingut Lanius -Knab
www.lanius-knab.de
Am 26.-27.4.2014 fand in Mainz in der Rheingoldhalle die VDP. Weinbörse statt. Die Börsenteilnehmer waren VDP. Weingüter von den Weingebieten Ahr, Baden, Franken, Mittelrhein, Mosel-Saar-Ruwer, Nahe, Pfalz, Rheingau, Rheinhessen, Sachsen und Württemberg.

Sie stellten dort ihre Gutsweine, Ersten Lagen und Großen Lagen vor. Bei den Gutsweinen handelt es sich um Weine, die einen guten Einstieg in die herkunftsgeprägte Qualitätshierarchie der Prädikatsweingüter verkörpern. Diese Weine stammen aus gutseigenen Lagen und entsprechen den strengen VDP. Standards.

Wilhelm Weil
Weingut  Robert Weil
www.weingut-robert-weil.com
VDP. Erste Lage sind erstklassige Lagen mit eigenständigem Charakter, in denen optimale Wachstumsbedingungen vorliegen und nachweisbar über einen längeren Zeitraum Weine von hoher Qualität erzeugt wurden. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass die trockenen Weine aus VDP. Erster Lage als "trocken" gekennzeichnet sind, wohingegen süße Spitzenweine aus VDP. Erster Lage die klassischen Prädikate tragen. 

VDP. Große Lage sind die hochwertigsten deutschen Weinberge. Die Abgrenzung der Lagen ist parzellengenau. Dort reifen die besten Weine mit expressivem Lagencharakter und besonderem Reifepotential. Diese sind mit regional festgelegten und zum jeweiligen Weinberg passenden Rebsorten bepflanzt. Der trockene Wein aus VDP. Großer Lage ist mit „GG“ gekennzeichnet, die fruchtsüßen hingegen tragen die klassischen Prädikate.

 August Kesseler
Weingut August Kesseler
www.august-kesseler.de
Um einen Wein wirklich zu erschmecken, muss man in Ruhe eins zwei Gläser davon trinken und mit den Geschmacksnoten in Klausur gehen. Die Weinbörse liefert erste Eindrücke und macht erforderlich, dass man zuhause den eigentlichen Test der Weine vornimmt, die man sich aufnotiert hat.

Unsere Weinbesprechungen nach ausgiebiger Klausur können Sie auf unseren Weinseiten nachlesen:



An dieser Stelle einige  visuelle Eindrücke von der  2015 VDP.Weinbörse- Rheingoldhalle Mainz 26 und 27. April 2015


 Dr. Tom Drieseberg, Weingüter Wegeler
www.wegeler.com
Helga König, Harry Hochheimer


Michael Prinz zu Salm-Salm
www.prinzsalm.de
Dr. Georg Prinz zur Lippe
www.schloss-proschwitz.de


 Joel B. Payne
Herausgeber des
Gault& Millau
Wein Guide
Deutschland







Dèsireé Eser
Weingut  August Eser
www.eser-wein.de

 Mitte: Joachim  Heger
Weingut Dr. Heger
www.heger-weine.de





 Rainer Schnaitmann
Weingut Rainer Schnaitmann
www.weingut-schnaitmann.de

 Franz Wehrheim
Weingut Dr. Wehrheim
www.weingut-wehrheim.de
 Klaus Muth
Weingut Rappenhof
www.weingut-rappenhof.de

Fritz Keller
Franz Keller - Schwarzer Adler
www.franz-keller.de















Helmut Dönnhoff, Stuart Pigott, Fritz Keller

 Friedrich  K.F. Groebe
Weingut K.F. Groebe
www.weingut-k-f-groebe.de

 Carolin Bergdolt
Weingut Bergdolt Klostergut St. Lamprecht
www.weingut-bergdolt.de
Gunter Künstler - Weingut Künstler
www.weingut-kuenstler.de
Werner Schönleber - Weingut Emrich-Schönleber
www.emrich-schoenleber.com



Harry  H. Hochheimer
 Andrea Wirsching
Weingut Hans Wirsching
www.wirsching.de
 Stuart Pigott
 Dr. Tom Drieseberg, Weingüter Wegeler 
www.wegeler.com
Helga König, Harry Hochheimer
 Reinhard Löwenstein
Weingut Heymann-Löwenstein
www.hlweb.de

Text und Fotos Helga König

Freitag, 24. April 2015

Event: Che meraviglia! / La Grande Belezza- TASCHEN Store in Mailand eröffnet

TASCHENs erster Store in Italien wurde vergangene Woche im historischen Stadtzentrum Mailands eröffnet – in der Via Meravigli 17. 

Auf einer Fläche von 120 Quadratmetern –verteilt über zwei Stockwerke – präsentiert der Store das komplette TASCHEN-Verlagsprogramm, wobei das erste Obergeschoss ausschließlich den limitierten Auflagen und der Ausstellung von Kunstdrucken vorbehalten ist.

TASCHENs Selbstverständnis entsprechend, verknüpft der Store traditionelle Handwerkskunst mit hochmodernem Design und vereint Künstler aus aller Welt –von Australien über Italien bis zu den Vereinigten Staaten.

Marc Newson, der seit vielen Jahren mit TASCHEN zusammenarbeitet, schuf große Glasvitrinen, um die Collector’s und Art Editions von TASCHEN zu präsentieren, dazu die Bücherregale im Erdgeschoss, die aus geschweißten, doppelt polierten, beschichteten und versiegelten Stahlmodulen mit Einsätzen aus gelbem Corian bestehen. Der US-amerikanische Künstler Jonas Wood entwarf den glänzenden Terrazzo-Fußboden in Blau-, Grün- und Gelbtönen, inspiriert von der Flora und Fauna Kaliforniens. Eine Wendeltreppe von Salvatore Licitra führt den neugierigen Besucher über farblich abgesetzte Stufen in die zweite Etage, und eine Nische auf halber Treppe lädt zu ungestörtem Lesen ein; ein quirliger, goldener Buchwurm der Graphic Thought Facility weist ihm als Wall Art den Weg.

Das italienische Design der Fünfzigerjahre ist im TASCHEN Store Milan durch Objekte aus Benedikt Taschens privater Sammlung vertreten: Der beeindruckende Kronleuchter im Erdgeschoss ist eine Auftragsarbeit von Gio Ponti für das Hotel Parco dei Principe. Im zweiten Stock erhellt eine Leuchte von Flavio Poli für Archimede Seguso aus dem Jahre 1954 den Ausstellungsraum, in dem aktuell eine Reihe von Fotografien von Julius Shulman zu sehen ist.

Text + Bild TASCHEN

TASCHEN Store Milan
Via Meravigli 17
20123 Milano (Mailand)
Öffnungszeiten:
Sonntag – Donnerstag 10–19 Uhr
Freitag und Samstag 10–21 Uhr
Tel.: +39 02 84345013
store-milan@taschen.com

Mittwoch, 18. März 2015

Pressebericht und Fotos zur #ProWein_2015

 Mit Jeanet G. Bruining,
Organisatorin
 von WeinWanderungen
Auf ProWein Düsseldorf waren in diesem Jahr 5800 Aussteller aus 50 Ländern zugegen. Wie man den Informationsbroschüren entnehmen kann, wurde eine Vielzahl hochkarätiger Veranstaltungen angeboten. An diesen Veranstaltungen konnte ich allerdings nicht teilnehmen, da mir nur 7 Stunden Zeit  am 16. März für das Großevent zur Verfügung standen und ich mir insofern  nur einen ersten Überblick gestatten konnte.

Es ist wohl wahr, dass die 300 Verkostungen und Vorträge zu unterschiedlichen Regionen, Rebsorten, Trends und Themen einen ganz besonderen Mehrwert darstellen. Der VDP (Verband Deutscher Prädikatsweingüter) hat übrigens ein Seminar zur Deutschen Weinkultur-Geschichte angeboten und Demeter stellte aktuelle Trends des biologisch-dynamischen Weinbaus in Deutschland vor. Unmöglich auf all das, was Thema  bei den Vorträgen war, hier näher einzugehen.

Nicht unwichtig ist es zu erwähnen, dass viele der Veranstaltungen von Branchenkennern, darunter ausgezeichnete Sommeliers und Fachjournalisten geleitet wurden.

Ziel der Messe, auf der ausschließlich Fachpublikum Zutritt hat,  ist der Kontakt mit alten und neuen Geschäftspartnern. Die potentiellen Kunden hatten die Möglichkeit über das Internet im Vorfeld das, wonach sie suchten, um den heimischen Markt zu beliefern, vorzufiltern.

 Mit Joachim Heger,
Weingut Heger
Ich werde an dieser Stelle  so gut wie nicht über verkostete Weine sprechen, weil ich generell der Ansicht bin, dass ein kurzer Eindruck mittels eines kleinen Schlückchens in der Hektik einer solchen Veranstaltung ein Urteil verbietet. Was mich faszinierte, war die Vielfalt und die Internationalität.

Diese auf mich wirken zu lassen und immer mal wieder einen wunderbaren Tropfen zu genießen, war eines meiner Hauptanliegen auf der Messe, wo ich mich zunächst mit Weinen aus Österreich befasste, weil wir auf "Buch, Kultur und Lifestyle" demnächst verschiedene österreichische Weine vorstellen werden. 

Die deutschen Weingüter konnte man in Halle 13 und 14 besuchen, allerdings war es trotz Messekatalog nicht einfach, das Ordnungssystem zu durchschauen. Ein Blick in die Hallenpläne war hilfreich. Diese vor der Messe genauer zu studieren, spart Zeit. Auch das ist eine Erkenntnis des diesjährigen ProWein-Tages für das kommende Jahr. 

 Am Stand von "Belvini- Weinversand"
Lars Thümmler,  Markus Schneider und  Rüdiger Kühnle
Sehr gefreut habe ich mich, das Team von Belvini persönlich kennenzulernen, eine überaus kenntnisreiche, fröhliche Mannschaft. Am Stand einige Weine zu verkosten und über das Etikett des Weines "Demokratie" zu philosophieren, bereitete mir ein besonderes Vergnügen. 

Beeindruckt hat der große Stand vom Magazin "Feinschmecker", wo man sehr feine Weine, nicht zuletzt jene des Burgenländer Winzers Reinhold Kracher aus Illmitz verkosten konnte. Wenn ich das Weingut Alois Kracher erwähne, muss ich auch Günter und Regina Triebaumer aus Rust benennen, deren Furmit und Gelber Muskateller ich verkostet habe und mich darauf freue, über Weine dieser  beiden Weingüter demnächst mehr, gemeinsam mit meinem Gatten auf "Buch, Kultur und Lifestyle"zu berichten. 

Reinhold Krutzler,
Weingut Krutzler, Südburgenland
Die Weine aus dem Hause Krutzler habe ich an dessen Weinstand nicht verkostet, weil einige dieser besonderen Weine demnächst  zur Verkostung anstehen und auf "Buch, Kultur und Lifestyle" vorstellt werden.  Ein Foto von dem legendären Weinmacher Reinhold Krutzler möchte ich bereits hier präsentieren. 

 Elena Walch und Tochter,
Weingut Elena Walch, Südtirol
Es war mir ein großes Vergnügen Herrn Joachim Heger vom Weingut Heger aus Ihringen am Kaiserstuhl gleich zu Beginn meiner ProWein-Exkursion wiederzusehen und ihn begrüßen zu dürfen. Ebenfalls habe ich mich sehr gefreut die berühmte Winzerin Elena Walch aus Tramin/Südtirol persönlich kennenzulernen und bei ihr nicht zuletzt einen göttlichen Merlot zu genießen. 

Überwältigt war ich vom ersten Eindruck der Weinpräsentationen aus Frankreich. Für diese Halle benötigt man eigentlich Tage, allein was die Weine von der Loire, auch  von Burgund und Bordeaux anbelangt. 

Auch ungarischen Wein habe ich verkostet und zwar vom Weingut Carpinus. Der trockene Furmint schmeckte sehr delikat. Über den Tokaji Aszú werden wir auf „Buch, Kultur und Lifestyle“ näher berichten.

Einen der letzten Weine, die ich probierte, war ein exzellenter Chatêau-Neuf du Pape aus der Domaine de Pignan. Dieses Weingut haben wir uns für Verkostungen vorgemerkt.

Günter Triebaumer,
Weingut  Günter + Regina Triebaumer, Rust 
Ich bedauere sehr, weder die spanischen, die portugiesischen noch die vielen Übersee-Weine habe testen zu können, weil meine Zeit es einfach nicht zuließ. Ebenso gelang es nur einige wenige deutsche Weingüter zu besuchen, dies wird sich aber im nächsten Jahr grundsätzlich ändern.

Begeistert war ich von der Präsentation schöner Riedelgläser und Karaffen und von der Präsentation einer Obstsaft-Serie aus der Privatkelterei Van Nahmen, deren Säfte Erfrischung delikatester Art nach anstrengender Weinverkostung darstellen und bei Sekt-Empfängen eine gute Begleitung verkörpern.

 Reinhold Kracher,
Weingut A. Kracher, Burgenland.
Alles in allem eine überaus gelungene Veranstaltung, für die man drei Tage anberaumen muss, um sich in die Internationalität der Veranstaltung vertiefen zu können. Dies ist eine essentielle Erkenntnis meiner Exkursion nach Düsseldorf, aber die weitaus wichtigere ist die, dass guter Wein, wie er auf der ProWein präsentiert wird, ein Geschenk der Natur und der hervorragenden Winzer an uns alle ist.

Helga König

Fotos:  Helga König

Fotos verkleinert mit: http://www.fotosverkleinern.de/

Dienstag, 10. März 2015

Bericht zur Ausstellung: "Monet und die Geburt des Impressionismus", 11.3. bis 21.6. 2015 im Städel-Museum in Frankfurt/ Main

Max Hollein, Klaus P. Müller,
Dr. Felix Krämer, Stephan Knobloch
Heute am 10.3.2015 fand im Städel-Museum in Frankfurt die Pressekonferenz und die Pressevorbesichtigung zur Ausstellung "Monet und die Geburt des Impressionismus" statt, die vom 11.3. bis zum 21.6.2015 dort gezeigt wird. 

Auf der Pressekonferenz führten der Direktor des Städel Max Hollein, der Kurator Dr. Felix Krämer, Klaus Peter Müller und Restaurator Stephan Knobloch in die groß angelegte Sonderausstellung ein. Rund 100 Meisterwerke aus den bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt dokumentieren die Anfänge der impressionistischen Bewegung zwischen 1860- 1880. Die Ausstellung zählt zu den Highlights des Programms  "200 Jahre Städel". 

 Pia Werner, Prestel-Verlag
Dabei werden neben rund 50 Gemälden Claude Monets zudem Werke anderer Impressionisten gezeigt, so etwa wichtige Arbeiten von Auguste Renoir, Edgar Degas, Berthe Morisot, Camille Pissaro oder Alfred Sisley.

Wie man erfuhr, knüpft die Jubiläumsausstellung an die eigene Sammlungsgeschichte des Städel Museums an, weil seit Anfang des 20. Jahrhunderts die französische Malerei einen Schwerpunkt des Hauses verkörpert. 

Dargelegt wird in der Ausstellung, worin die ursprüngliche Radikalität der Kunst lag. Keine Kunstströmung soll das Spiel von Licht und Farbe so bis zur Auflösung des Motivs getrieben haben. Die Faszination des Impressionismus geschieht durch die Entmaterialisierung der Szenerien. 

Die Ausstellung befindet sich in zwei Etagen des Ausstellungsgebäudes und folgt einer chronologischen Gliederung. Zunächst werden die wichtigsten Vorbilder der Impressionisten, so etwa die "Schule von Barbizon" präsentiert. Werke von Gustave Courbet, auch von Jean-Francois Millet oder von Johan Barthold Jongkind etc. machen auf das dann Folgende neugierig.

Es ist unmöglich, auf alle Bilder der Ausstellung hier Bezug zu nehmen. Im Rahmen einer Rezension des Ausstellungskatalogs werde ich aber auf einzelne Werke eingehen, auch auf das zentrale Werk im hinteren Teil des Erdgeschosses: "Das Mittagessen".

Monet. Hotel de Roches Noires
Foto: Städel
Im zweiten Teil der Ausstellung geht es um die Weiterentwicklung von Monets Oeuvre und den Werken anderer Impressionisten zwischen 1872- 1880. Hier entdeckt man u.a. ein Bild mit dem Titel "Das Mittagessen. Dekorative Tafel" von Monet aus dem Jahre 1873. Nicht mehr Mensch und Interieur, sondern vielmehr Natur und Atmosphäre stehen jetzt im Mittelpunkt. 

Im Hauptraum der Etage erlebt man dann Motive des städtischen Lebens Degas. Zudem kann man sich im Rahmen dieser grandiosen Ausstellung in Seitenräumen mit dem Impressionismus in der Karikatur befassen, zudem mit früher Landschaftsfotografie. 

Auch dazu schreibe ich im Rahmen der Rezension des Katalogs mehr, die ich dieser Tage in der Abteilung Kunstbücher einbinde und hier auf die Seite verlinke. 

Den Besuch der Ausstellung empfehle ich gerne. 

Bitte ordern Sie Karten im Internet, denn der Andrang an der Kasse im Städel-Museum wird beachtlich werden.

Helga König


Dienstag, 3. März 2015

Ankündigung: Lesung am 27. März ab 20:30 Uhr im thüringischen Rudolstadt

 Jörg F. Nowack
Foto aus seinem Bestand
Der Autor Jörg F. Nowack liest an diesem Abend im Einkaufscenter »Galeria Ru-dolstadt« aus seinen Büchern, die mit »Kinkerlitzchen für die Leselust« betitelt sind.

Kinkerlitzchen für die Leselust – ein merkwürdiger Titel? – Wäre da nicht das Wort Le-selust, das besonders die Augen passionierter Leser unwillkürlich anzieht! Und schon steckt die Leserin resp. der Leser mitten im Text. Das ist wohl nicht ganz unbeabsich-tigt. 

Worum geht es nun in diesen nicht alltäglichen Büchern? – Es geht um zwei Kinder, die nicht lesen wollen. – Ach, das kommt Ihnen bekannt vor? – Auch das ist durchaus gewollt. Diesen Kindern wird, auf einen unbedacht ausgesprochenen Wunsch eines besorgten Großvaters, von einer Fee die Kunst des Lesens genommen. Nun stehen die Kinder da und können weder Videospiel noch iPod bedienen. Und das Chatten funktioniert erst recht nicht mehr.

Der Autor erzählt Ihnen, sehr verehrte Damen und Herren, ein modernes Märchen über Bücher, das Lesen und über die Menschen, die Bücher machen. Dabei nimmt er Sie sehr gern mit quer durch die Geschichte des Lesens, der Bücher und des Druckens. Und bei all diesen Stippvisiten wird Ihnen so manches bekannt vorkommen. Neben der Druckerei des Johannes Gutenberg besucht er mit Ihnen auf einen Abstecher auch das alte Rudolstadt zur Zeit der Fürsten. Das ist nicht nur eine Verbeugung vor seiner Wahlheimat, sondern auch die vor einer einstigen Medienhochburg Mitteldeutschlands, die leider viel zu sehr in Vergessenheit geraten ist.

Ja, es ist die Absicht des passionierten Buchliebhabers, Ihnen, verehrtes Publikum, das Lesen wieder schmackhaft zu machen, Ihre Leselust aufs Neue zu wecken. Er möchte Sie wieder begeistern vom medium Buch, damit Sie diese Begeisterung weitergeben können an Ihre Kinder und Kindeskinder, an Ihre Schutzbefohlenen, Ihre Schüler und an jeden jungen Menschen, mit dem Sie Kontakt haben.--

Ja, es sind nur Kinkerlitzchen, also Kleinigkeiten, die der gebürtige Nebraer in seinen Büchern erzählt. Doch in Ihrer Summe ergeben diese Kleinigkeiten ein wichtiges Gan-zes. Sie ergeben das Bild des Buches als eine kulturelle Institution. 

Jörg F. Nowack wird Ihnen unter anderem näherbringen, wie er auf die Idee zu diesen Büchern kam, weshalb er Bücher als das wichtigste Medium überhaupt ansieht und dass es nicht darauf ankommt, was gelesen, sondern darauf, dass überhaupt gelesen wird.

Fühlen Sie sich auf das Herzlichste eingeladen, der Lesung zu lauschen, die am 27. März 2015 gegen 20:30 Uhr in der Galeria Rudolstadt beginnt! 

Der Autor freut sich auf Ihr zahlreiches Erscheinen! 

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. 

"Galeria Rudolstadt" 
Eingang Marktstraße 
75 07407 Rudolstadt 
www.galeria-rudolstadt.com 

Die Internetseite des Autors: www.jfn-autor.de