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Freitag, 26. Mai 2017

Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln 2017 für Ilija Trojanow

 Ilija Trojanow
Foto: Thomas Dorn
Nachdem ich heute auf "Buch, Kultur und Lifestyle" Illija Trojanows neues Werk "Nach der Flucht" rezensiert habe, bin ich hocherfreut soeben zu erfahren, dass dieser Schriftsteller den Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln 2017 verliehen bekommt.

Die Jury urteilte: "Er setzt konsequent und literarisch ambitioniert das Wirken Bölls fort“ und hat sich für den in Bulgarien geborenen Schriftsteller Ilija Trojanow als Träger des diesjährigen Heinrich-Böll-Preises der Stadt Köln entschieden. 

Dabei fand die Sitzung am Mittwoch, 24. Mai 2017, unter dem Vorsitz von Oberbürgermeisterin Henriette Reker statt. Sie hat Ilija Trojanow telefonisch über die Entscheidung in Kenntnis gesetzt. Er soll hocherfreut über die Auszeichnung  sein und nimmt den Preis gerne an. 

Die Begründung der Jury lautet: "Kaum ein anderer hiesiger Schriftsteller setzt das politische Engagement von Heinrich Böll so konsequent und literarisch ambitioniert fort wie Ilija Trojanow: in seinen Büchern, aber wie der Kölner Literaturnobelpreisträger auch mit seinem gesellschaftlichen Wirken. Beide Autoren haben leidvoll erfahren müssen, was Totalitarismus bedeutet: Böll, geboren 1917, während der Zeit des Nationalsozialismus, Trojanow, geboren 1965, als Sohn einer bulgarischen Familie, die 1971 nach Deutschland floh. Konsequenterweise hat sich Trojanow nicht nur als kompromissloser Kritiker des Überwachungsstaats profiliert, sondern auch als rastloser Helfer für verfolgte und exilierte Schriftsteller. In der von ihm herausgegebenen Reihe "Weltlese" erscheinen Bücher aus der ganzen Welt in Erstübersetzungen, und Trojanow selbst, der in Kenia aufgewachsen ist, hat als Publizist unter anderem in Bombay und Kapstadt gelebt, ehe er 2007 nach Wien zog, wo er bis heute lebt. Seit dem 2006 erschienenen Roman „Der Weltensammler“ zählt er zu den international bekanntesten deutschen Schriftstellern, und 2015 krönte Trojanow sein bisheriges Prosawerk mit dem Roman „Macht und Widerstand“, eine beeindruckende ‚Ästhetik des Widerstands’, die von zwei ineinander verwobenen Schicksalen im kommunistischen Bulgarien erzählt: dem eines Systemgegners und dem eines Stasioffiziers. Die Summe seines Nachdenkens über das die eigene Biographie prägende Grunderlebnis des Exils hat er gerade erst mit dem aphoristischen Essayband "Nach der Flucht" gezogen. Im Jahr des 100. Geburtstags von Heinrich Böll bestätigt Ilija Trojanow mit diesem Buch einmal mehr, wie sehr er in der Lage ist, Politik und Ästhetik auf höchst kunstvolle Weise miteinander zu verbinden."

Der mit 30.000 Euro dotierte Preis wird am Freitag, 24. November 2017, 18:30 Uhr, im Historischen Rathaus der Stadt Köln verliehen. Der Jury gehörten neben Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Vertretern aus Rat und Verwaltung als Fachjuroren Professor Dr. Christof Hamann, Guy Helminger, Eva Menasse, Ulrich Peltzer und Andreas Platthaus an.

-sw- hk



Freitag, 12. Mai 2017

Ausstellung: Iris Caren von Württemberg, Lichtmalerei, Abstrakte Photographie 2014-1016- Galerie Luzàn, Berlin

 Iris Caren von Württemberg
Die Galerie Luzán in Berlin zeigt vom 29.April bis zum 24. Mai 2017 im Rahmen der Ausstellung: "Iris Caren von Württemberg, Lichtmalerei, Abstrakte Photographie 2014-1016" Werke der im Raum Stuttgart lebenden Künstlerin.

Iris Caren von Württemberg hat Kunstgeschichte und Literaturwissenschaften studiert und arbeitet heute als Künstlerin und freie Autorin. Ihre künstlerischen Schwerpunkte sind Malerei, Zeichnung, Photographie, Performance mit Lyrik und Kunst, aber auch Buchobjekte und Buch- sowie Papierinstallationen.

Die Künstlerin kann auf eine große Anzahl von Einzelausstellungen zurückblicken. Sie hat in den vergangenen Jahren nicht nur in ihrer Heimat  Baden-Württemberg ihre Kunst präsentiert, sondern u.a. auch in den Metropolen Zürich und dort im Kunstsalon Wolfsberg als auch in Frankfurt/ M in der Galerie Tristan Lorenz. 

Über die Ausstellung "La Fenice" in Frankfurt habe ich 2014 auf  "Buch, Kultur und Lifestyle" berichtet. 

In dem mir hier vorliegenden Katalog zur Ausstellung "Iris Caren von Württemberg, Lichtmalerei, Abstrakte Photographie 2014-1016- Galerie Luzàn, Berlin" schreibt Dr. Günther Baumann zu den Werken der Künsterlin, dass schon verschiedene  Bildtitel verraten, dass es sich um reale Orte und Länder handele, die die  Fotografin bereist habe. Iris Caren von Württemberg habe bereits in den 80er Jahren ihre abstrakt-experimentelle Fotografie zu entwickeln begonnen. 2014 dann sei sie mit den Fotos an eine größere Öffentlichkeit getreten.

Mittels der bewegten Kamera kreiere sie verschiedenfarbige, fiebrig nervöse Lichtspuren. Dabei erfülle der Zufall der Erscheinung das Credo informeller Züge, die einem reinem gelenkten Zufall entsprächen. Bei Iris Caren von Württemberg komme zum informellen Gestus eine Replik auf Lichtkunst im weitesten Sinne hinzu, die die Fotografie als Teil der lichtquellen-orientierten Kunst begreife, die zurzeit ein breites Interesse fände. 

Lichtsymphonie  Nr. 1 bis 3 erinnert mich an Sphärenklänge und führt in eine moderne Traumwelt, die in Oriental Night II, III, I verdeutlicht, dass alles was wir denken und fühlen Spuren im Universum hinterlässt, aus denen Neues entsteht.

Helga König

Kontakt: Galerie Luzán Gmbh & Co. KG 
Fasanenstr.8 
10719 Berlin 
info@luzan-berlin.de

Pressemitteilung VDP: FEIERN IM ZEICHEN DES VDP.TRAUBENADLERS VDP.BALL DES WEINES 2017:

GLÜCK IST DAS EINZIGE WAS SICH VERDOPPELT, WENN MAN ES TEILT

NORDITALIENISCHES FLAIR UND GLÜCKSGEFÜHLE

+++VDP TRIFFT SÜDTIROL - ERSTMALS PRÄSENTIERT SICH EINE GASTREGION BEIM BALL

+++5 STERNE UND WILDE BÄCKER – DAS WIESBADENER KURHAUS WIRD ZUM SCHLEMMERTEMPEL

Wiesbaden| Ein Hauch von Südtiroler Düften wird am Abend des 20. Mai 2017 durch das Wiesbadener Kurhaus wehen, wenn der 17. VDP.Ball des Weines seine Türen für das internationale Ballpublikum öffnet. Erstmals hat der VDP eine Gastregion eingeladen, sich bei der jährlichen Gala im Zeichen des VDP.Traubenadlers an der Seite des Verbands der Prädikatsweingüter und ihrer Partner zu präsentieren. Mit Südtirol hat der VDP eine Region gewinnen können, für die Genuss und Leidenschaft für Spitzenprodukten eine genau so wichtige Rolle spielen, wie für den VDP. Diese Verbindung verheißt pures kulinarisches Glück beim Ball, der in diesem Jahr mit dem Leitgedanken "Glücksgefühle" veranstaltet wird. 

PREMIERE: GASTREGION SÜDTIROL - DIE GENUSSDESTINATION Schließlich stammen aus der Region Südtirol nicht nur spannende Weine und Spezialitäten. Die Romantik Hotels & Restaurants sorgen für eine Präsentation vollendeter Südtiroler Kochkunst mit zwei Sternen und vier Hauben. So wird etwa der Zwei-Sterne-Koch Peter Girtler vom Hotel Stafler in Mauls (3 Hauben), an einer der Gaggenau-Kochstationen exzellente Proben seiner Kochkunst geben. Auch Haubenkoch Stefan Pramstrahler vom Hotel Turm in Völs am Schlern, Jürgen Santer vom Hotel Santer in Toblach und Marc Bernhart vom Hotel Weisses Kreuz in Burgeis haben feine Rezepte aus ihrer norditalienischen Wirkungsstätte im Gepäck. Dazu bieten neben den VDP.Prädikatsweingütern auch zehn Weingüter und Produzenten aus Südtirol den Flaneurinnen und Flaneuren begleitende Sekte und Weine aus typischen Rebsorten ihrer Weinberge, wie Lagrein und St. Magdalener, Weißburgunder oder Sauvignon Blanc an. Das Südtiroler Wein-Debut bestreiten die Weingüter A. Egger-Ramer, Grottnerhof, Baron Longo, Nals Margreid, Pfannenstielhof, Plonerhof sowie die Kellereien Bozen, Kettmeir, St. Pauls und Schreckbichl. 

FLANIERMEILEN-KULINARIK: VON BÄCKERN UND STERNEKÖCHEN 

Glück geht eben durch den Magen – ob in der Fremde oder Zuhause. Daher zeigen das Land Hessen mit dem Rheingau in gleicher Weise ihre kulinarisches Können beim VDP.Ball des Weines. Die Romantik Hotels & Restaurants bringen nämlich einen zweiten – namhaften – Zwei-Sterne-Koch mit: Nils Henkel vom Burghotel Schwarzenstein im Rheingau. Auch aus der Region kommt Philip Raubach vom Romantik Schloss Rettershof in Kelkheim/Taunus. Und als Wiesbadens Platzhirsche treten der „Ein-Sterner“ Michael Kammermeier von der berühmten Ente in Wiesbaden und Thomas Janser von der Orangerie an. Last but not least können die Ballgäste in der Lounge der Airline Emirates himmlische First-Class-Cuisine genießen. 

Eines darf aber bei keiner noch so edlen Küche fehlen – weder in Südtirol, noch in Deutschland. Das ist gutes Brot! Beim Ball zeigen die Wild Bakers Johannes Hirth und Jörg Schmid wie man in der Backstube Tradition mit moderner Küche vermä(eh)lt. Für Glücksgefühle am Gaumen sorgen natürlich die unangefochtenen Stars eines jeden Ball des Weines: die Spitzenweine der VDP.Winzer. Rund 75 ausgewählte Weine und Sekte aus allen deutschen Weinregionen werden im Ballsaal serviert und bis zur Morgendämmerung auf der Flaniermeile ausgeschenkt. Dabei auch gereifte Raritäten, wie der 1976er Marcobrunn Riesling Auslese aus VDP.GROSSER LAGE® der Hessischen Staatsweingüter Kloster Eberbach und rund 30 weitere Weine aus VDP.GROSSER LAGE®. Die süßen Köstlichkeiten etwa der Schokoladenmanufaktur Schell und Hans-Peter Merk und des Café Blum beschließen den Abend. Informationen zum Ball des Weines gibt es auf www.balldesweines.de. Einige Flanierkarten sind über die Tourist-Information Wiesbaden noch erhältlich (Am Marktplatz 1, 65183 Wiesbaden). Die Galakarten sind bereits ausverkauft. Die Ball-Karten beinhalten sämtliche Genüsse des Abends. *Zitat von Albert Schweitzer #

Der Ball des Weines ist eine der glanzvollsten Veranstaltungen der deutschen Weinszene, initiiert vom Verband Deutscher Prädikatsweingüter e.V. Der VDP ist die älteste und einzige nationale Vereinigung von Spitzenweingütern in der Welt. 199 Prädikatsweingüter haben sich selbst strenge Qualitätsstandards und Maßstäbe auferlegt – von der Traube bis zum Keller. Der VDP.Traubenadler auf jeder Flaschenkapsel ist das Güte(r)siegel. Es steht für eine terroirgeprägte und handwerkliche Weinbereitung. 

Katja Apelt, VDP

Freitag, 28. April 2017

VDP- Presseinformation, Nr. 2017 – 22 zur VDP.Weinbörse 2017

Presseinformation, Nr. 2017 – 22 25. April 2017

Größte Fachmesse für deutschen Spitzenwein

VDP.Winzer höchst zufrieden mit Ergebnissen der VDP.Weinbörse 2017

 +++Besucherzahlen weiter auf hohem Niveau+++Wachsendes internationales Interesse+++Jahrgang 2016 mit guten Bewertungen

Zufriedene Winzer, begeisterte Fachbesucher – am Montagabend ist die 44. VDP.Weinbörse in der Mainzer Rheingoldhalle zu Ende gegangen. Von Sonntag bis Montag konnten Weinprofis aus Handel, Gastronomie und Medien insgesamt 1521 Weine von 182 VDP.Winzern probieren. Dabei standen die frisch abgefüllten Weine des Jahrgangs 2016 im Mittelpunkt des Interesses. Die VDP.Winzer zeigten eine große Bandbreite an Weinen des neuen Jahrgangs. Die VDP.GUTSWEINE dominierten mit 481 Exemplaren, im Segment VDP.ORTSWEINE wurden 330 Weine angestellt, bei den Lagenweine waren es 288 aus der Kategorie VDP.ERSTE LAGE® und 374 VDP.GROSSE LAGE® Weine, die die feine Spitze der VDP.Klassifikation repräsentieren. Bei den sortenreinen Weinen wurden 775 Riesling-Weine, 207 Spätburgunder, 94 Silvaner, 123 Weißburgunder, 63 Grauburgunder, 42 Lemberger und 9 Frühburgunder gezeigt. Bei stabilen Besucherzahlen von über 3000 Gästen und großem Andrang am Sonntag ist der Anteil an internationalen Besuchern deutlich gestiegen. Insbesondere Weinfachbesucher aus Skandinavien und Osteuropa zeigen großes Interesse an den "Weinen mit dem Traubenadler", der sich im Ausland zunehmend als Markenzeichen für deutsche Spitzenweine etabliert. Gleichzeitig ist die Inlands-Nachfrage höchst erfreulich. Fachhandel und Gastronomie schätzen die durch die VDP.Klassifikationspyramide eindeutig definierten Herkunftssegmente, die mit klaren Preisstrukturen einhergehen und Verbrauchern eine Orientierung geben. 

Gute Bewertung gab es seitens der Gäste für den Jahrgang 2016: Kühler, etwas leichter und moderat im Alkohol, dabei aber mineralischer als die Weine des Vorjahres zeigten sich die Weine auf der Weinbörse. Viele Weine des 2016er Jahrgangs zeichnet eine schöne Balance aus reifer Frucht und balancierter Säure aus, was den Weinen eine elegante, klassische Frische verleiht.

 Der VDP ist die älteste und einzige nationale Vereinigung von Spitzenweingütern in der Welt. 199 Prädikatsweingüter haben sich selbst strenge Qualitätsstandards und Maßstäbe auferlegt – von der Traube bis zum Keller. Die 2012 verabschiedete vierstufige VDP.Klassifikationspyramide definiert die Qualität ihrer Weine nach der Herkunft: VDP.GUTSWEIN, VDP.ORTSWEIN, VDP.ERSTE LAGE und VDP.GROSSE LAGE. Der VDP.Traubenadler auf jeder Flaschenkapsel ist das Güte(r)siegel. Es steht für eine terroirgeprägte und handwerkliche Weinbereitung.

Presseinformation, Nr. 2017 – 22

Dienstag, 25. April 2017

Impressionen von der 2017 VDP.Weinbörse- Rheingoldhalle Mainz- 23 & 24.April 2017

 Andrea Wirsching, Weingut Hans Wirsching, Franken
Helga König
Am 23. und 24. April  haben die VDP.Prädikatsweingüter  zum 44. Mal zur VDP.Weinbörse nach Mainz in die Rheingoldhalle eingeladen. Dort trafen sich wie jedes Jahr internationale Gastronomen und Fachhändler bei der weltweit größten Fachmesse für deutsche Spitzenweine.

Insgesamt 182 der 197 VDP.Weingüter präsentierten persönlich ihre Kollektionen des Jahrgangs 2016 sowie Neuerscheinungen des Vorjahres erstmals dem Fachpublikum – von VDP.GUTSWEIN bis zur VDP.GROSSEN LAGE®.

"Die Weine des Jahrgangs 2016 sind unglaublich balanciert und haben eine große Harmonie. Sie überzeugen mit einer feinen Säure und elegant charmanter Frucht. Obwohl der Jahrgang in dem feuchten Frühjahr für viele Winzer eine Herausforderung darstellte, konnten die Winzer vielerorts befriedigende Mengen ernten, so dass die Nachfrage gut bedient werden kann. Damit sind wir gut gerüstet für die VDP.Weinbörse", so das offizielle Statement des VDP.Präsident Steffen Christmann vor der VDP Weinbörse über die 2016er Weine.

 Günther Jauch,
Weingut  von Othegraven, Saar
Am Sonntag, den 23.4. wurde Paula Bosch die silberne VDP- Ehrennadel für besondere Dienste für den deutschen Wein und besonders auch den VDP verliehen. Da ich im letzten Jahr ihr Buch auf "Buch, Kultur und Lifestyle" vorgestellt habe, möchte ich an dieser Stelle zur Rezension verlinken:"Deutscher Wein, Deutsche Küche"

Die #Weinbörse - das möchte ich hier betonen - liefert für Weingenießer erste Eindrücke und macht erforderlich, dass man zuhause den eigentlichen Test der Weine vornimmt, die man sich aufnotiert hat.

Unsere Weinbesprechungen nach ausgiebiger Klausur können Sie auf unseren Weinseiten nachlesen:

  Jörg Lanius, Weingut Lanius-Knab, Mittelrhein,
Helga König


An dieser Stelle einige visuelle Eindrücke von der 2017 VDP.Weinbörse- Rheingoldhalle, Mainz. 23, und 24. April 2017

Helga König



 Nana von Nell, Weingut Karl Schaefer/ Pfalz
Dr. Georg Prinz zur Lippe,
Weingut Schloss Proschwitz /Sachsen
 Helga König, Klaus Muth, Rappenhof, Rheinhessen






























 Joachim Heger, Weingut Dr. Heger/Baden
 Wilhelm Weil,
Weingut Robert Weil, Rheingau
 Hans-Joachim Zilliken,
Weingut Zilliken, Saar
  Dorothee Zilliken
Weingut Zilliken, Saar
 August Kesseler,
Weingut August Kesseler, Rheingau
Egon Schäffer,
Weinbau Egon Schäffer, Franken

 Karl-Friedrich Groebe, Weingut 
 Susanne Platzer,
Culinarum Bavaricum GmbH
 Wolfgang Beiss (links), Wein-Plus GmbH
 Nicole Roth, Weingut Roth, Franken
 Dr. Carl -Ferdinand von Schubert,
Maximin Grünhaus, Ruwer
 Dr. Christian und Annette Schiller                                                                                                      


                                                                                        

Sonntag, 5. März 2017

Bericht zur Master Class Verkostung Israelische Weine, am 3. März 2017 im Wyndham Grand Frankfurt Hotel in Frankfurt/ Main

 Renée Salzmann
Die Veranstaltung "Master Class Verkostung Israelische Weine" wurde seitens des Vereins "Vinissima & Wein e. V." ausgerichtet. Dieser Verein ist ein bundesweites, berufsbezogenes und Generationen übergreifendes Netzwerk für Frauen, die als Winzerinnen, Önologinnen, Wissenschaftlerinnen, Weinhändlerinnen, Gastronominnen, Sommelieren, Journalistinnen oder im Wein-Marketing tätig sind. Näheres zu diesem Verein erfahren Sie auf der Website: Vinissima & Wein e. V.

Die gut besuchte "Master Class Verkostung Israelische Weine" fand in Räumen des Wyndham Grand Hotels in Frankfurt/Main statt. Moderiert wurde die Veranstaltung seitens Romana Echensperger, die die Weine, die zur Verkostung anstanden, vortrefflich beschrieb und zudem die israelischen Weingebiete sowie die 8 ausgesuchten Weingüter sehr anschaulich den Zuhörern nahe brachte.

Nicht nur Romana Echensperger, sondern auch israelische Winzer und deutsche Winzerinnen sprachen über die zur Verkostung anstehenden Weine und in diesem Zusammenhang über "Twin Wineries“. Dabei handelt es sich um bemerkenswerte Partnerschaften zwischen deutschen und israelischen Weingütern.

 Stefanie Dreissacker, Eva Raps
Die charmante  Israelin Renée Salzmann aus Tel Aviv, die auf der Veranstaltung auch zugegen war, ist die treibende Kraft der "Twin Wineries Initiative". Das Motiv, das ihrem Engagement zugrunde liegt, hat sie wie folgt formuliert: "Wein ist ein guter Botschafter, durch den Menschen in ungezwungener Atmosphäre miteinander ins Gespräch kommen. Wir wollen dazu beitragen, dass durch die Begegnung von Weinerzeugern und Weingenießern neue Freundschaften zwischen Deutschen und Israelis entstehen."


Wie man auf der Veranstaltung am letzten Freitag sehen konnte, gelingt  es bestens diesen Anspruch zu verwirklichen. Dafür gilt allen Akteuren ein großes Dankeschön.


 Andrea Wirsching
Etwa 250 Weingüter gibt es in Israel, erfuhr man von Romana Echensperger. Diese Weingüter befinden sich in den nachstehenden fünf registrierten Weingebieten;

Galiläa und Golanhöhen
Judäisches Flachland
Carmel Berge
Judäische Berge
Negevwüste

25% der israelischen Weine werden exportiert und zwar in die USA, nach Frankreich, Polen, Großbritannien, Kanada, Japan und Deutschland.

Bei den Weintypen handelt es sich um Rotweine (63%), Weißweine (16%), Schaumweine (8%) Roséweine (2%) und Süßweine( 11%).

Ze`ev Dunie, 
Vorgestellt  und verkostet wurden in Franfurt insgesamt 13 Weine der Weingüter: Bazelet Hagolan Winery, Kishor Vineyards, Maia Winery, Margalit Winery, Flam Winery, Seahorse Winery, Somek Winery, Tulip Winery und Vitkin Winery. 

Die Bezugsquellen der Weine wurden im Einzelnen genannt und können bei https://www.vinissima-ev.de/   nachgefragt werden.

Die deutschen Spitzenweingüter Hans Wirsching, Hans Lang-Kaufmann, Georg Mosbacher und Nik Weis-St. Urbanshof zählen übrigens zu diesen Bezugsquellen.

Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass die Weine von "Seahorse" alle Namen eines verstorbenen Künstlers tragen. Der Seahorse-Kellermeister Ze`ev Dunie war übrigens früher Filmemacher. Er berichtete im Rahmen seines Vortrags  sehr spannend über seine Weine und seine Weinberge, die er ökologisch bewirtschaftet. In der israelischen Weinszene gilt dieser weltoffene Mann als Erneuerer. Seine Weine sind bei aller Reife sehr fein, elegant und dabei langlebig.

 Sabine Mosbacher-Düringer
Es wäre vermessen, über die 13 vorgestellten Weine aus 8 Weingütern  an dieser Stelle Werturteile abzugeben zu wollen, denn um einen  speziellen Wein ausgiebig schriftlich beurteilen zu können, muss man sich einen Abend lang auf ihn einlassen und sich völlig zurückgezogen mit ihm befassen. 

Deshalb wird es uns eine Freude sein, nach andächtiger Verkostung das eine oder andere israelische Weingut und dessen Weine im Laufe des Jahres auf "Buch, Kultur und Lifestyle" vorzustellen. 

Von den Weinen und der schönen Atmosphäre im Wyndham Grand Frankfurt- soviel kann an dieser Stelle gesagt werden- waren alle sehr angetan.

Am Ende der Verkostung rundete ein Imbiss mit Spezialitäten aus Israel die Veranstaltung vortrefflich ab. Zum Imbiss wurden wunderbare Weine der Deutschen Twin Weingüter Moosbacher, Wirsching und Hans Lang - Kaufmann gereicht. 

Helga König

 Eva Raps, Zeèv Dunie, Romana Echensperger






 Ze`ev Dunie,


 Helga König,  Marina Bernhard
 Andrea Wirsching (links)
Ze`ev Dunie, 

Fotos: Helga König

Freitag, 10. Februar 2017

Bericht zur Veranstaltung: „Vernetzen Sie sich“ am 9.2. 2017 in der Marketing Lounge im Alpha Rotex Gebäude (Gateway Gardens)

 Jürgen Schöntauf
Am 9.2. 2017 hatte man Gelegenheit in der Marketing Lounge im Alpha Rotex Gebäude in Frankfurt am Main/ Flughafen spannenden Vorträgen von Sinnstiftern, Impulsgebern und Menschen, die Vorstellungen von einer gelingenden Zukunft haben, zu folgen. 

Moderator war Jürgen Schöntauf, der Autor des Buches "Sinnstifter", mit dem ich auf "Buch, Kultur und Lifestyle" ein Interview realisieren konnte.

Es sprach zunächst Dr. Kerstin Hennig, Geschäftsführerin der Grundstücksgesellschaft Gateway Gardens, über ein Stadtquartier der Zukunft, das zugleich ein Sinnbild der Vernetzung darstellt. Hennig erläuterte die Werteorientierung von Gateway Gardens, der Grundstücksgesellschaft, die verantwortlich ist für die Entwicklung der ersten Airport City in Deutschland am Frankfurter Flughafen. 

Jürgen Schöntauf, dessen Buch "Sinnstifter" ich vor kurzem auf "Buch, Kultur und Lifestyle" rezensiert habe, hat mit Dr. Kerstin Hennig für sein Werk ein langes Interview gemacht, weil man an "Gateway Gardens" gut erkennen kann wie Vernetzung von Tausenden von Menschen funktioniert, aus deren Ideen ein ganz spezieller Spirit entstehen soll. 

Rezension: "Sinnstifter"
Des Weiteren sprach Petra Kehr, die Geschäftsleiterin des Zukunftsinstituts in Frankfurt über die Arbeitsbereiche besagten Instituts, das in erster Linie Megatrends erforscht, die ihre Wirkung über Jahrzehnte entfalten. Dabei wies sie auf den Zukunftsreport 2017 von Matthias Horx hin. Es handelt sich um das Jahrbuch für gesellschaftliche Trends und Business-Innovation des Zukunftsinstituts. Fragen wie: Wie entwickeln sich Märkte und Gesellschaft? Worin liegen Chancen und Risiken? Und was sind die großen Treiber dieser globalen Veränderungsprozesse? kann man einer anderen Publikation des Zukunftsinstituts entnehmen, auf die gestern ebenfalls hingewiesen wurde. Es handelt sich hierbei um eine Mega- Dokumentation, bestehend aus 13 Einzelheften, die schon beim ersten Durchblättern versprach, lesenswert zu sein. 

 Roman Rochus, Gerhild Vollherbst
Jürgen Schöntauf sprach über sein Buch "Sinnstifter" und zeigte anhand von Sequenzen von derzeit beliebten Kinderspielfilmen wie negativ das Image von Unternehmern dort dargestellt wird. Die negative Einstellung, die dadurch bei Kindern gegenüber Unternehmern erwächst, wird an Schulen weiter gefestigt, so dass die meisten jungen Menschen mittlerweile am liebsten Beamte werden möchten. Eine fatale Haltung für unsere Gesellschaft, der man Sinnstiftendes entgegensetzen muss.

Es wird Zeit wieder  über alte Kaufmannstugenden zu sprechen und anhand von Beispielen zu zeigen, dass viele mittelständische Unternehmen nicht nur auf Nachhaltigkeit, sondern auf viele andere Werte setzen und diese in den Betrieben auch leben, weil sie wissen, dass Werte Sinn stiften und auf diese Weise Akzeptanz und Leistungsbereitschaft erhöhen.

 Sven H. Korndörfer, Jürgen Schöntauf
Auch der Vorstandsvorsitzende der "Wertekommission – Initiative Werte-  Bewusste Führung"  Sven H. Korndörfer sprach an diesem Spätnachmittag und berichtete von den Zielen der Wertekommission, die eine Initiative für Führungskräfte in Deutschland ist, die die Absicht haben, über alle Hierarchien hinweg, Wertemanagementsysteme zu installieren. 

Bei den präferierten Werten der Wertekommission geht es um sechs Kernwerte – Nachhaltigkeit, Integrität, Vertrauen, Verantwortung, Mut und Respekt. 

Sie bilden die Grundlage der Arbeit der Wertekommission und werden auf den regelmäßig stattfindenden Werteforen intensiv diskutiert, auch geschärft, neu gefasst und wieder überarbeitet. 

 Boris Thomas

Die Vorträge, aber auch die Diskussion im Anschluss daran zeigten wie bewusstseinsbildend Jürgen Schöntaufs Buch "Sinnstifter" tatsächlich ist. Spannend auch war es, den Diskussionsbeiträge einiger Gäste mitzuverfolgen, so etwa des Unternehmers Boris Thomas (Lattoflex) und des Geschäftsführers von GrundEcht, Roman Rochus, die dem Themennachmittag alles andere als blauäugig gegenüber standen und auf diese Weise zur Gedankentiefe beitrugen.

Sich der Nachhaltigkeit, Integrität, Vertrauen, Verantwortung, Mut und Respekt verpflichtet zu sehen, ist unumgänglich, wenn ein Unternehmen Bestand haben will. Erfolgreiche Traditionsunternehmen wissen das. Dazu auch:  Tradition und Innovation- Bayerische Familienunternehmen und ihre Erfolgsgeschichten 


Bilder  und Text: Helga König

Dienstag, 22. November 2016

Veranstaltungen im Weingut Karl Schaefer November und Dezember 2016

 Nana und Dr. Job von Nell
Weingut Karl Schäfer
Foto: Andreas Durst
November 26.11.2016, 17-23 Uhr 

LANGE NACHT DER OFFENEN WEINKELLER 

Das Weingut Karl Schaefer zu Gast bei Friedrich Becker, Schweigen 


Dezember 1.12.2016 von 17-23 Uhr 

ADVENTSGLÜHEN 

Musik, Glühwein, Wein, Sekt, Bier, Rum, Crepes, Kaffee und wie immer ein kleiner Weihnachtsmarkt 

Unsere Gäste: TOM & MARIA (Musik) Black Tears (Kubanischer Rum) Haardt Pils (medienagenten) Eva´s Kaffee Lassen Sie sich überraschen von unseren Ausstellern beim Adventsmarkt 

Zu Jederzeit Wir bieten Ihnen Weinproben, Weinbergswanderungen und Seminare rund um das. Thema "Wein" ein. Außerdem stehen Ihnen unsere Räumlichkeiten mit Terrasse sowie ein schöner alter Park für Präsentationen, Feierlichkeiten oder Firmenveranstaltungen zur Verfügung. 

Schreiben Sie uns eine E-Mail, wir beraten Sie gern. Flamant 

Besuchen Sie unsere Ausstellung "Flamant" im alten Gutshaus: Möbel, Wohnaccessoires und Wandfarben im belgisch-französischen Landhausstil, daneben elegante Modeaccessoires und noch viel mehr ... 

Öffnungszeiten: Mo-Fr: 13-18 Uhr, Sa: 10-14 Uhr (Sonn-und Feiertage geschlossen) oder nach telefonischer Vereinbarung.


Freitag, 4. November 2016

Bundesweinprämierung 2016:Bundesehrenpreis für Wein- und Sektgut Wilhelmshof (Pfalz)

Bundesweinprämierung 2016:

Bundesehrenpreis für Wein- und Sektgut Wilhelmshof (Pfalz) 

Höchste Auszeichnung der deutschen Weinwirtschaft – Preisträger überzeugt im führenden Qualitätswettbewerb für deutsche Weine und Sekte – Feierliche Preisverlei-hung in Baden-Baden (DLG). Das Wein- und Sektgut Wilhelmshof aus Siebeldingen (Pfalz) ist jetzt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mit dem Bundesehrenpreis für Sekt ausgezeichnet worden. Der Bundesehrenpreis ist die höchste Auszeichnung, die deutsche Wein- und Sekterzeuger für ihre Qualitätsleistungen erhalten können. Der geehrte Betrieb hatte zuvor im Rahmen der Bundesweinprämierung der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) eines der besten Ergebnisse erzielt. Gemeinsam mit Ministerialdirigent Eckhard Engert überreichte DLG-Vizepräsident Prof. Dr. Achim Stiebing während einer feierlichen Preisverleihung im Kurhaus Baden-Baden Medaillen und Urkunden an die Preisträger.

Die ausgezeichneten Wein-, Sektgüter und Winzergenossenschaften gehören zur Qualität-selite in Sachen Wein und Sekt und dürfen sich zu Recht zu den Qualitätsbotschaftern des deutschen Weines zählen. Mit ihrer Leidenschaft, Kreativität und fachlichem Können sind sie Garanten für das weltweite Renommee deutscher Weine“, lobte DLG-Vizepräsident Prof. Dr. Achim Stiebing die Preisträger.

Bundesweinprämierung

Die Bundesweinprämierung ist der führende Wettbewerb für deutsche Weine und Sekte. Strenge Prüfkriterien und eine eigens geschulte Fach-Jury aus Weinkennern aller deutschen Anbauregionen machen die Bundesweinprämierung zur anspruchsvollen Leistungsschau für deutsche Weine und Sekte. An der traditionsreichen Qualitätsprüfung der DLG beteiligten sich in diesem Jahr Winzerbetriebe aus dem gesamten Bundesgebiet. Insgesamt bewerteten die Wein-Experten mehr als 4.500 Weine und Sekte. Alle Ergebnisse sind im Internet unter www.DLG-Verbraucher.info veröffentlicht.

Porträt Wein- und Sektgut Wilhelmshof

Das Wein- und Sektgut Wilhelmshof zählt zu den besten deutschen Sekterzeugern und hat sich auch mit der Herstellung erlesener Burgunderweine einen Ruf geschaffen. Dieser Erfolg fußt auf konsequentem Qualitätsdenken, für dass der Wilhelmshof seit Jahren steht. Alles geschieht komplett vor Ort. Nichts wird fremdvergeben. Die Sekte werden ausschließlich in traditioneller Flaschengärung hergestellt und lagern mindestens 15 Monate auf der Hefe. Eine besondere Spezialität des Wilhelmshofs sind die "PATINA-Sekte®". Sie belegen, dass diese Sekte in hohem Maße von ihrer Lagerfähigkeit profitieren.

Bildunterschrift:

Bundesehrenpreis für Wein- und Sektgut Wilhelmshof: Ministerialdirigent Eckhard Engert, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (r.), übergab zusammen mit DLG-Vizepräsident Prof. Dr. Achim Stiebing (l.) und der Deutschen Weinkönigin Lena Endesfelder, Urkunde und Medaille an Barbara Roth und Thorsten Ochocki. (Foto: DLG)


WILHELMSHOF 
Wein- und Sektgut 
Queichstraße 1 
76833 Siebeldingen 
Tel.: 06345 - 91 91 47
Fax: 06345 - 91 91 48 
http://www.wilhelmshof.de 
http://www.kulturlese.de

Sonntag, 23. Oktober 2016

Helga König: Impressionen von der Frankfurter Buchmesse 2016


Hier der Link  zum Weiterlesen: 
Helga König: Sonntagskolumne, 23.10.2016  Frankfurter Buchmesse 2016- "Dies ist, was wir teilen" 

http://gedankenethikkultur.blogspot.de/2016/10/helga-konig-sonntagskolumne-23102016.html


Messebilder:
 Links: Dr. Caroline Emcke.
Friedenspreis des Deutschen  Buchhandels 2016
"Gegen den Hass"










 Rechts: Patricia Holland- Moritz




 Dr. Peter Schmidt (links) ,  Peter J. König (rechts)
  

 Messeausklang  am Stand von dtv

 Präsentation bei Prestel



 Stand der S. Fischer Verlage 
             




Fotos: Peter J. und Helga König